Einsatz am Rangierbahnhof Nord

Auf Güterzug eingereist - Bundespolizei greift siebenjähriges Kind auf

2017 wurden von der Bundespolizei insgesamt 565 Migranten im Bereich von Bahnanlagen aufgegriffen. Auch im neuen Jahr hatten die Beamten bereits einen ersten Einsatz zu verzeichnen.

München - Am Donnerstagabend wurden am Rangierbahnhof Nord von Mitarbeitern der Deutschen Bahn mehrere betriebsfremde Personen gemeldet. Bei einer Absuche mehrerer Streifen wurden von Beamten der Bundespolizei insgesamt dreizehn Menschen entdeckt. Sie stammten nach eigenen Angaben aus Sierra Leone (5), aus Guinea, von der Elfenbeinküste und Nigeria (je 2) sowie aus Ghana und Eritrea (je 1). Unter ihnen befand sich auch ein Kind im Alter von sieben Jahren.

Ermittlungen ergaben, dass sie zuvor mit dem Zug aus Salzburg unerlaubt eingereist waren. Alle waren ohne Ausweisdokumente und wurden nach Äußerung eines Schutzersuchens an die Bayerische Landespolizei übergeben. Trotz der derzeit herrschenden Temperaturen befanden sich alle in einem guten gesundheitlichen Zustand.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei München

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