Die tz hat sich vorab umgesehen

Neuer Sport-Riese bittl in Allach eröffnet

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Geschäftsführer Stefan Bittl

München - Sport bittl feiert sein neues ­Flaggschiff in München: Am Samstag ist Neueröffnung in Allach. Die tz hat sich vorab umgesehen.

Wo in der Georg-Reismüller-Straße 6 bisher die ­zweigeschossige „Surfhalle“ stand, thront nun der ganze Stolz von ­Geschäftsführer Stefan Bittl (45). Mit dem Neubau (vier Stockwerke) ­gegenüber des Stammhauses hat bittl seine Verkaufsfläche mehr als verdoppelt – jetzt ist also alles ein gutes bittl größer. Für die Besucher gibt’s am heutigen Samstag zwischen 10 und 18 Uhr attraktive Ski- und Snowboard-Angebote, ­passend zum Start in die Wintersport-Saison. Und auch in allen ­anderen ­Abteilungen (etwa Fußball, Fitness und sogar Straßenschuhe) ist die Auswahl groß. Wir haben uns schon mal umgesehen.

Stefan Wandel

Herr Bittl, wie lang haben die Bauarbeiten gedauert?

Bittl: Wir waren sehr sportlich und haben es in einer Bauzeit von acht Monaten geschafft.

Was waren die Ideen?

Bittl: Wir wollten ausreichend Platz schaffen, um unseren Kunden die Produkte angemessen zu präsentieren. Jeder Bereich sollte seinen gebührenden Platz bekommen. Auch mehr Parkraum für unsere Kunden war uns wichtig.

Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis?

Bittl: Auf alle Fälle. Statt bisher 3000 Quadratmeter haben wir nun allein in Allach eine Verkaufsfläche von 6500 Quadratmetern. Viele Produktbereiche, die sich vorher den Platz teilen mussten, haben jetzt eine komplette Etage für sich. Mit nun 250 Parkplätzen konnten wir auch gut aufstocken.

Wir haben eben das Bild Ihres im Vorjahr verstorbenen Vaters Gerd entdeckt. Wie viel von seinen Ideen ­stecken in diesem Haus?

Bittl: Eine ganze Menge. Mein Vater hatte schon vor vielen Jahren die Vision, die „Welt des Sports“ unter einem Dach zu schaffen, in dem man alles rund um den Sport an einer Stelle bekommen kann. Den Bau des jetzt fertiggestellten Verkaufshauses hat er noch selbst angestoßen. Seine Vision ist Wirklichkeit geworden – und ich bin sehr stolz, sein Lebenswerk weiterführen zu können.

Woran denken Sie da besonders?

Bittl: Im Grunde an alles: unsere Produkte, unseren Service und meine insgesamt 250 leidenschaftlichen Mitarbeiter. Mein persönliches Steckenpferd ist der Ski-Bereich, wo wir alle Sparten abdecken – von Langlauf über Alpin bis hin zu Telemark und Freeride. Dazu kommen noch extra Bereiche für Kinder und Damen.

Bekommen Sie als Chef überhaupt etwas vom Tagesgeschäft mit?

Bittl: Das ist mir sehr wichtig. Jeden Samstag stehe ich selbst im Geschäft und arbeite mit. Teilweise bediene ich Kinder, deren Eltern ich schon bedient habe, als sie selbst noch Kinder waren.

Straßenschuhe

Mit Straßenschuhen hat alles angefangen – als die Großeltern des heutigen Chefs vor 64 Jahren ein Schuhgeschäft eröffneten. Auch heute gibt’s eine große Schuh-Abteilung: Expertin Rita Molnar (30) fühlt sich wohl in ihrem neuen Reich.

Ski

bittl ist bekannt für seine riesige Ski-Abteilung – hier gibt’s fast alle Marken der Welt. Logisch: Verkäufer Benjamin Weigert (32) hat auch jede Menge Zubehör auf Lager.

Maßanfertigung

Hier gibt’s Ihren ganz persönlichen Skischuh! Die Experten vermessen Ihre Füße mit Hightech-Geräten, suchen den passenden Schuh und fertigen eine Einlegesohle an.

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