Am Rosenheimer Platz: Täter greift mit Messer mehrere Menschen an

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Unsere Tipps für die Urlaubswoche

Allerheiligen-Ferien! Das können Sie mit ihren Kindern machen

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München - Juhu! Seit Freitag haben die Ferien angefangen. Allerdings  lohnt sich eine Woche kaum, um weiter wegzufahren. Die tz stellt Alternativen für die Ferienplanung vor.

Update vom 13. Dezember 2016: Wenn sich das eine Jahr dem Ende entgegen neigt, beginnen in vielen Familien schon die Ferien-Planungen für das Nächste. Wir haben in einem Artikel für Sie zusammengefasst, wann die Ferien 2017 in Bayern sind.

Gut, es gibt spektakulärere Ferien. Eine Woche ist nicht gerade üppig, und Wegfahren ist bei den meisten Familien ohnehin nicht drin. Aber das heißt noch lange nicht, dass man sich langweilen muss. Unsere Ferien-Testkinder aus Nordrhein-Westfalen, Anna (10) und Alexander (8), waren wieder unterwegs und haben für ihre bayerischen Kinder-Kollegen schon mal vorab getestet, was man in und um München so alles tun kann. Hier ihre Tipps und die besten Wünsche für spannende Herbst­ferien!

Therme Erding

Anna und Alexander aus Nordrhein-Westfalen testeten, was man in Bayern in den Ferien machen kann.

Am meisten haben uns die Rutschen gefallen. Nur eine Handvoll haben wir uns nicht getraut (und durften wir auch altersbedingt gar nicht), aber ansonsten ging’s richtig ab. Unsere beiden Lieblingsrutschen waren mit Reifen: Da ist zum einen die längste Röhrenrutsche der Welt, wo wir mit einem Dreier-Reifen runtergedüst sind. Super, und wenn man wie wir die meiste Zeit rückwärts fahren muss („Papa! Aufhören!“), dann gibt das den Extra-Kick. Und bei der anderen, kürzeren, rutscht man sogar teilweise bergauf! Enttäuscht waren wir nur von einer der 26 Gaudistrecken: der Black Mamba. Da standen wir eine Dreiviertelstunde an – ansonsten waren es nur maximal wenige Minuten – und dann funktionierte die Zeitmessung nicht, außerdem war sie zwar mit schönen Lichtern und Farben ausgestattet, aber auch ziemlich lahm.

Auch ein Spaß: die ziemlich neue Wellen-Anlage mit bis zu zwei Meter hohen Wellen. Man bekommt ein oder mehrere Schwimmnudeln, und dann: hui! Auf und nieder, immer wieder, hat Papa gesungen. Er sagt, als Wiesn-Ersatz. Nur so richtig schwimmen geht in allen Becken weniger. Dafür kann man sich in Strömungen treiben lassen und im Freien im warmen Wasser liegen, während die kühlen Regentropfen runterprasseln. Macht uns nix aus, ätsch!

Wenn die Kinder schon etwas älter sind, kann man sie problemlos vier Stunden laufen lassen und das riesige Wellness-Angebot nutzen. Schade übrigens: Die Rutschen öffnen erst am Nachmittag um 14 Uhr.

Therme Erding: Thermenallee 1, Tel. 98122/ 5500, www.therme-erding.de

Anfahrt mit dem Auto: A9 Garching Süd, A94 9b Markt Schwaben oder A92 Flughafen. 

Öffentlich: S2 Altenerding, Bus 550, 560 oder (sonn- und feiertags) 570. MVV-Thermen-­Ticket für 29 Euro für Hin- und Rückfahrt und vier Stunden Aufenthalt in der Therme (pro Person).

Die Preise: Therme, Wellenbad und Rutschen zwei Stunden 17 Euro, vier Stunden 23 Euro, ein Tag 31 Euro. Kinder bis 3 Jahren frei. An den Wochenenden und Feiertagen kostet’s vier Euro mehr. In den Ferien ist von 9 bis 23 Uhr geöffnet.

Abenteuerspielplätze

Abenteuerspielplatz.

Gut für mehrere Stunden Vollbeschäftigung unter pädagogischer Aufsicht. Da wären ABIX (Hasenbergl, Weitlstraße 125, Tel. 31 41 145), Maulwurfshausen (Perlach, Foto, Albert-Schweitzer-Straße 24, Tel. 67 01 131), Neuhausen (Hanebergstraße 14, Tel. 15 53 33). Bitte Näheres vor Ort erfragen. Infos auch im Internet unter www.muenchen.de.

Tiergarten Nürnberg

Der Tiergarten in Nürnberg

Den Hellabrunner Zoo kennen wir auswendig, aber weil wir zwei Tage bei Ampfing zum Wandern waren, haben wir einen Tagestrip in den Tiergarten Nürnberg gemacht. Der ist sooo schön! Außerdem gibt es zwei Tigerbabys, und der Löwe hat sich doch tatsächlich bewegt. Rückwärts. Einen Meter, aber immerhin. Absolute Spitze sind Delphinarium und Botanicum: Beim einen kann man die Delfine entweder unter Wasser oder über Wasser beobachten und verfolgen, was die Trainer für tolle Tricks mit ihnen machen können. Und das Botanicum zeigt, was wir Menschen uns von der Natur alles abschauen können. Inklusive lustigem Roboter. Spannend!

Tiergarten Nürnberg: Am Tiergarten 30, Tel. 0911/54546. Geöffnet täglich 9 bis 17 Uhr, Eintritt 13,50 (Erw.) und 6,50 Euro (Kinder von 6 – 13). 

Anreise öffentlich: vom Hauptbahnhof Nürnberg in die Tram-Linie 5. Per Auto ca. 1,5 Stunden von München. Wer sich zwei Tage Zeit für die Stadt nimmt, kann die Kinder auch eventuell für das Dürer-Haus begeistern (sie kriegen einen Audioguide auf die Ohren, das hilft) und einen Tag den Zoo besuchen. Der lohnt sich wirklich!

Bergtierpark Blindham

Streicheleinheiten und eine Fütterung gibt es im Bergtierpark Blindham.

Schade, dass das Bungee-Trampolin nur in den bayerischen Schulferien und an den Wochenenden geöffnet ist! Aber dafür können wir die Tiere füttern, auf dem Waldweg unser Wissen über Tiere und Bäume testen, auf dem Spielplatz toben – und das Beste: Mittlerweile hat der Bergtierpark einen riesigen Indoor-Spielplatz! Wenn das Wetter nicht so toll ist, kann man hier stundenlang toben. Uns hat gefallen, dass fast alles aus Holz ist und auch noch so gut riecht. Für die Eltern gibt es einen ­Ruheraum. Da liegt Papa faul rum, genießt den Ausblick auf die Berge und trinkt Buttermilch von einem Bauern aus dem Umland. Igitt. Aber ihm schmeckt das komischerweise.

Bergtierpark: Blindham 3, 85653 Aying, Tel. 08063/207638, www.bergtierpark.de

365 Tage im Jahr geöffnet, in den Wintermonaten von 10 bis 18 Uhr. Eintritt sieben Euro (Erw.), sechs Euro Kinder (1 – 13 Jahre). Achtung: keine Kartenzahlung möglich!

Anfahrt per Auto (empfiehlt sich): A8, Ausfahrt Hofoldinger Forst, Richtung Aying, vor Aying Richtung Rosenheim, 6 km geradeaus. Nach Blindham links ab. Ca. 30 km von München ­entfernt.

Öffentlich: S7 Aying, Bus 9582 oder 9581 Haltestelle Rauchenberg, dann 1 km zu Fuß.

Aufgezeichnet von Matthias Bieber

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