Alles optimal am Optimol-Gelände

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Auf dem Optimolgelände geht die Party in den nächsten Jahren weiter

München - Nach der Kultfabrik geht nun auch die Feier auf dem benachbarten Optimol-Gelände in die Verlängerung. Das Party-Leben am Ostbahnhof soll künftig sogar durchlässiger werden.

Nachdem am Mittwoch die Macher der Kultfabrik meldeten, dass die Genehmigung zum Betrieb des 90 000 Quadratmeter großen Nightlife- und Kulturgeländes hinter dem Ostbahnhof um knapp fünf Jahre bis zum 11. Januar 2016 verlängert wurde, bestätigt nun auch Matthias Scheffel vom benachbarten Optimol-Gelände die Einigung. „Wir freuen uns, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Club-Betreiber und Mieter endlich langfristige Planungssicherheit haben und die Party fünf Jahre weiter geht.“

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Kultfabrik: Party bis 2016!

Seit Januar war der Betrieb auf Europas größter Partymeile lediglich geduldet, die ursprüngliche Genehmigung lief zum 31.12.2010 aus, bereits seit über einem Jahr rangen Kultfabrik und Optimol um eine Neuerteilung mit der Stadt. Die wollte zunächst einen gemeinsamen Vertrag der Eigentümer OTEC KG (Kultfabrik) und Familie Maltz (Optimol), mit dem sich beide gegenseitig zur Verbindung der Party-Areale mit einem Durchgang, sowie gemeinsamem Sicherheits- und Müllkonzept verpflichten.

Was nicht zu machen war, es soll zwischen den Parteien atmosphärische Störungen gegeben haben. Nun haben beide Spaß-Parks getrennt nahezu gleichlautende Verträge mit der Stadt geschlossen, in denen sie sich zumindest zum Bemühen verpflichten, die Party-Areale zueinander durchgängig zu machen.

„Das ist eigentlich schon Realität“ sagt Scheffel, der das Optimolwerk zusammen mit Wolfgang Nöth führt. „Richtung Medienbrücke kann man zwischen den beiden Geländen wechseln.“

Für die Erlangung der Betriebserlaubnis bis 2016 mussten sowohl Optimol, als auch Kultfabrik Zugeständnisse machen. So wird es künftig weder Flatrate-Parties mehr geben, noch Ü16- Feten für Minderjährige.

Jetzt wird gewerkelt, renoviert und gestrichen: Fast als würde ein zweiter Frühling auf den beiden Geländen ausbrechen. Die Clubs sollen in neuem Glanz erstraheln. Totgesagt leben eben länger – oder wie es die Macher erklären: „Hier ist noch lange nichts zu Ende.“

Thomas Oßwald

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