Räuber droht mit HIV-Infektion

Alptraum im Drogeriemarkt

München - Alptraum-Angriff in einem Münchner Drogeriemarkt: Ein Mann hat eine Kassiererin mit einer Spritze bedroht. Er forderte Geld - und behauptete, darin sei HIV-infiziertes Blut.

Ein bislang unbekannter Täter trat am Montag, 16. Mai, gegen 19.25 Uhr, an eine Angestellte des Drogeriemarkts an der Karl-Köglsperger-Straße heran, die sich an der Kasse befand. Er legte der 21-Jährigen einen Zettel vor, auf dem er Bargeld forderte. Falls dies nicht geschehe, würde er jemanden mit HIV infizieren.

Der Forderung verlieh er Nachdruck, indem er der Verkäuferin eine mit roter Flüssigkeit gefüllte Einwegspritze zeigte. Die verängstigte Angestellte öffnete daraufhin sofort die Registrierkasse und händigte ihm mehrere Hundert Euro Bargeld aus, die der Täter in einer mitgebrachten Plastiktüte verstaute. Anschließend flüchtete der Räuber aus dem Drogeriemarkt in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Täterbeschreibung: Männlich, ca. 40-45 Jahre alt, ca. 180-185 cm groß, arabisch wirkender Typ, nackenlange, schwarze, wellige Haare, unrasiert (Dreitagebart), fleckiges Gesicht, lange Nase, sehr schlank; er trug eine Sonnenbrille. Bekleidung: Dunkles Sweatshirt, helle Hose, Kapuze oder Mütze, Einweghandschuhe (einer grün, einer weiß), ungepflegte Gesamterscheinung.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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