Er wird in München beerdigt

Verstorbener Alt-OB Kronawitter: Stadt plant große Trauerfeier

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Mit Ehefrau Hildegard und Sohn Florian bei Kronawitters 80. Geburtstag vor acht Jahren.

München - Die Stadt plant für den verstorbenen Alt-Oberbürgermeister Georg Kronawitter offenbar eine große Trauerfeier. Auch ein Ort dafür ist schon in Planung.

Er war ein bescheidener Mann – und dennoch hätte ihm diese Ehre geschmeichelt: Wie die tz erfuhr, plant die Stadt derzeit eine Trauerfeier für den großen Georg Kronawitter (1928 – 2016). Am Dienstag, 10. Mai, soll des verstorbenen Alt-OB in einem würdigen Rahmen gedacht werden. Eins steht jetzt schon fest: Die Polit-Prominenz und viele, viele Münchner Bürger werden es sich nicht nehmen lassen, an ­diesem Tag von ihrem so beliebten „Roten Schorsch“ Abschied zu nehmen.

Die Trauerfeier für Georg Kronawitter soll offenbar im Alten Peter stattfinden.

Noch ist nicht endgültig entschieden, wo die Trauerfeier abgehalten werden soll: Vieles deutet aber auf den Alten Peter hin – Münchens älteste Pfarrkirche (aus dem 12. Jahrhundert) mitten im Stadtkern. Zum einen, weil Georg Kronawitter eine ganz persönliche Beziehung zu dieser Kirche hatte, sie oft besuchte. Zum anderen, weil sie natürlich ganz in der Nähe seines geliebten Rathauses steht. Es wäre zweifelsohne ein angemessener Rahmen für den Abschied des Münchners.

Am Donnerstagnachmittag war Georg Kronawitter im Klinikum Bogenhausen einer Lungenentzündung erlegen – eine Folge seiner Parkinson-Erkrankung. Die Beerdigung des Alt-OB wird hingegen im engen Familienkreis stattfinden. Aber Georg Kronawitter, der ja in der Nähe von Pfaffenhofen geboren wurde und dessen Angehörige dort auch begraben sind, wird in München seine letzte Ruhe finden. „Das war ihm sehr wichtig, dies ist seine Heimat“, erklärt seine Familie gegenüber der tz.

Alt-OB Georg Kronawitter - Sein Leben und Wirken in Bildern

Alt-OB Georg Kronawitter - Sein Leben und Wirken in Bildern

Drei OB-Generationen auf einem Bild: Der amtierende Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter mit seinem Vorgänger Christian Ude und Georg Kronawitter 2014 am Odeonsplatz.

Laut Protokoll steht dem „Roten Schorsch“ übrigens ein Ehrengrab zu – wie jedem Ehrenbürger der Stadt München. Diese Auszeichnung hatte er schon im Jahre 1993 erhalten – für sein Engagment für die Bürger der Isar­metropole. Selten hatte ein Politiker diesen Titel mehr verdient als er.

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