18 Meter lange Reifenspur

Mit 135 km/h: Polizei schnappt Raser am Altstadtring

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Am Altstadtring stoppte die Polizei den Raser.

München - Deutlich überhöhte Geschwindigkeit und ein waghalsiges Wendemanöver direkt vor den Augen einer Polizeistreife kommen einen Mercedesfahrer sehr teuer zu stehen.   

Wie die Polizei mitteilt, wurde eine Polizeistreife am Sonntag, 17.05., gegen 22.15 Uhr in der Einfahrt zum Altstadtringtunnel auf einen Mercedes aufmerksam. Der wendete mit quietschenden Reifen, so dass sein Fahrzeug dabei quer stand. An der Ampel spielte der Fahrer mit dem Gaspedal und rückte so mit seinem Fahrzeug immer stückweise ein paar Zentimeter vor. Als die Ampel auf Grün schaltete gab er Vollgas. Dabei hinterließ er eine 18 Meter lange Reifenabriebspur beschleunigte sein Fahrzeug. Laut Tacho des Polizeifahrzeuges erreichte er einen Spitzenwert von 135 km/h. Erlaubt sind an dieser Stelle 50 km/h. Somit war der Mercedesfahrer abzüglich der Toleranz um 65 km/h zu schnell.

Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizeibeamten am Maximiliansplatz konnte der Fahrer weder ein Ausweisdokument noch seinen Führerschein vorweisen. Die Beamten kamen mit zur Wohnung des Fahrers, dort konnte er dann seinen gültigen Führerschein vorzeigen.

Als Grund für sein unverantwortliches Fahrverhalten nannte er die Bauchschmerzen seiner Freundin, die Beifahrerin war. Während der Kontrolle war die allerdings bester Laune und zu Scherzen aufgelegt gewesen. Das Angebot der Polizeibeamten wegen der Bauchschmerzen einen Rettungsdienst anzufordern, lehnte sie ab. Ob sie also wirklich Bauchschmerzen hatte, und ob die im Zusammenhang mit dem Fahrstil ihres Freundes stehen, konnte die Polizei nicht klären.

In jedem Fall erwarten den Fahrer jetzt ein Bußgeld von 970 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

mm/tz

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