Schwer verletzt

Faschingswagen: 23-Jähriger stürzt vom Podest

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Von dieser Empore (rechts oben) stürzte der junge Mann (23) zwei Meter in das Wageninnere.

München - Ein Münchner (23) stürzte am Sonntag beim Faschingszug der Damischen Ritter in der abgesperrten Sendlinger Straße vor den Augen der Zuschauer zwei Meter in die Tiefe.

Aus den Boxen tönt laute Musik, als Gorillas, Giraffen und Löwen verkleidet tanzen die jungen Narren auf dem Faschingwagen. Plötzlich geschieht es: Ein Münchner (23) im Leopardenkostüm verliert das Gleichgewicht – und stürzt vor den Augen der Zuschauer zwei Meter in die Tiefe!

Der Unfall passiert beim Faschingszug der Damischen Ritter am Sonntag in der abgesperrten Sendlinger Straße. Auch auf dem Wagen der „Pimp my Faschingswagen Crew“ aus Olching herrscht ausgelassene Stimmung: Auf dem umgebauten, doppelstöckigen Lkw-Anhänger hüpfen und feiern etwa 20 junge Leute in Tierkostümen — sie winken, werfen den Kindern Süßigkeiten zu. Keiner ahnt, was nur ein paar Minuten später geschieht. Doch gegen 13.50 Uhr passiert das Unglück: Ein Münchner (23) auf der Empore verliert den Halt und knallt zwei Meter tief auf den Holzboden im Wageninneren!

Die Polizei räumte den Unglücksanhänger nach dem Unfall.

„‚Er ist von ganz oben runtergeflogen“, berichtet eine Augenzeugin, die nur ein paar Meter weiter stand. „Es ging alles so schnell.“ Der Traktor, der den Anhänger zieht, stoppt sofort. Mit Blaulicht bahnen sich zwei Rettungswagen den Weg durch die volle Sendlinger Straße, die Polizei räumt den Unglückswagen. Auch die Feuerwehr ist mit Rettungskräften vor Ort. Nach etwa 30 Minuten wird der Verletzte auf einer Bahre fixiert mit einer Halskrause über die Brüstung gehievt und mit Blaulicht mit dem Rettungswagen in die Klinik gefahren. Die Diagnose: Rückenverletzung und Nasenbeinbruch! Laut der Berufsfeuerwehr München war der Mann bei der Rettung bei Bewusstsein.

Seine geschockten Faschingskollegen brachen die Fahrt nach dem Unfall ab. Über Lautsprecher verkündeten sie: „Tut uns leid, was passiert ist. Wir fahren raus.“ Der Faschingszug ging nach der Unterbrechung wie geplant weiter.

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