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Während der Fahrt

Mann sticht Taxifahrer mehrmals in den Kopf

München - Während ihn der Taxifahrer in Richtung Altstadt fuhr, stach ein Mann plötzlich auf den Kopf des Fahrers ein. Der Täter flüchtete nachdem das Auto gegen einen Hydranten fuhr.

Was für ein Horror-Erlebnis! Ein Münchner Taxifahrer (48) wurde am Sonntagabend brutal von einem Passagier angegriffen – und konnte sich nicht wehren, weil alles bei voller Fahrt passierte. Der Fahrgast schlug mit einem spitzen Gegenstand auf den Fahrer ein. Das Taxi (Mercedes E-Klasse) krachte am Mariannenplatz in den Zaun der Kirche St. Lukas.

Gegen 23.45 Uhr hatte der Taxifahrer den Fahrgast am Richard-Strauß-Tunnel einsteigen lassen. Der etwa 1,60 Meter große Mann, der kein Deutsch konnte, wies gestikulierend den Weg in Richtung Zentrum. Im Lehel ging der Fahrgast ohne jede Vorwarnung und erkennbare Motivation auf den Fahrer los. Mit einem spitzen Gegenstand – möglicherweise einem Schlüsselbund – schlug der Täter auf den Kopf des Taxlers ein.

Der 48-Jährige wehrte sich nach Kräften, verlor jedoch durch die Rangelei die Beherrschung über das Fahrzeug. Der Mercedes geriet auf den Gehweg, schrammte an einen Hydranten vorbei und krachte in den Zaun der Kirche.

Der auffallend kleine Täter, der blonde Haare hat und einen Dreitagebart trug, riss die Tür auf und rannte Richtung Ludwigsbrücke. Der geschockte Taxifahrer, der blutende Wunden erlitten hatte, setzte einen Notruf ab und hupte, so dass Passanten aufmerksam wurden. Der Täter entkam jedoch.

Der Täter war blond

Der Täter war männlich und zwischen 25 und 30 Jahren, etwa 1.60 Meter groß, hatte blonde Haare ist ist ein west- bzw. osteuropäischer Typ. Nach Angaben des Taxifahrers sei das Gesicht seines Angreifers rund gewesen, er hatte einen hellen Dreitagebart, eine niedrige Stirn, kräftige helle Augenbrauen und trug eine Mütze.  

Zeugen gesucht

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

ebu/can

Rubriklistenbild: © dpa-mm

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