Dreieinhalb Jahre Bauzeit für 520 Stellplätze

Altstadtring wird Großbaustelle - Mega-Tiefgarage kommt

Altstadtring, Thomas-Wimmer-Ring, Tiefgarage
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So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.
Altstadtring, Thomas-Wimmer-Ring, Tiefgarage
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So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.
Altstadtring, Thomas-Wimmer-Ring, Tiefgarage
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So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.
Altstadtring, Thomas-Wimmer-Ring, Tiefgarage
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So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.

München wächst und wächst und wächst – auch im Untergrund. Am Thomas-Wimmer-Ring entsteht in dreieinhalb Jahren eine Tiefgarage für 520 Autofahrer. 

München - Für mindestens dreieinhalb Jahre verwandelt sich der Thomas-Wimmer-Ring in eine Großbaustelle: Hier entsteht eine Tiefgarage mit 520 Stellplätzen, dazu Ladestationen für Elektroautos und Radverleihstationen. Die Vorbereitungen für die Großbaustelle zwischen Isartorplatz und Maximiliansstraße haben begonnen, in wenigen Wochen sollen die Bagger anrollen.

An der Entscheidung, die der Stadtrat bereits vor zehn Jahren getroffen hat, ist nicht mehr zu rütteln – aber die Anwohner sind nach wie vor dagegen. Die Baufirma Wöhr und Bauer informierte sie am Mittwochabend darüber, was mit der Großbaustelle vor ihrer Haustür auf sie zukommen wird. Die Anwohner machten ihrem Ärger deutlich Luft: „Wir sind überrollt worden“, sagte ein Anwohner.

Obwohl die Tiefgarage bei der Bürgerversammlung einstimmig abgelehnt worden war, wird sie nun gebaut. Die Tiefgarage unter dem Thomas-Wimmer-Ring soll die Stellplätze des Fina-Parkhauses in der Hildegardstraße ersetzen. Das Parkhaus wird abgerissen, sobald die Garage fertig ist. Es gilt als Bausünde mitten in der Altstadt und soll Platz machen für einen Erweiterungsbau des gegenüberliegenden Hotels Mandarin Oriental.

Für die Ingenieure sei diese Baustelle „sehr spannend“, erklärte Projektleiter Bernhard Deurer. Die Herausforderung: für die dreistöckige Tiefgarage bis zu zwölf Meter in die Erde graben, während der Verkehr auf dem Altstadtring weiterläuft. Etwa 50 bis 150 Lastwagen am Tag werden das ausgegrabene Erdreich wegtransportieren. Immerhin: Eine acht Meter hohe Lärmschutzwand soll die Bewohner künftig schützen.

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Judith Issig

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