Umgestaltung nach Neubau

Bäume und Beete vor dem Königshof

So soll der neue Königshof aussehen. 

Der Umbau des Hotel Königshof am Stachus nimmt konkretere Formen an. Das Baureferat hatte dem Stadtrat unlängst einen Vorschlagunterbreitet, wie die öffentlichen Flächen vor dem Hotelneubau umgestaltet werden sollen.

München - Die Kosten schätzt das Baureferat auf 1,5 Millionen Euro – sie werden vom Hotel übernommen. Der Stadtrat segnete das Konzept ab. „Das Planungskonzept beinhaltet zur Aufwertung der Vorflächen des Hotels einen Natursteinbelag und mehrere Baumpflanzungen, teilweise in Hochbeeten“, heißt es in der Beschlussvorlage. Zwei Vorfahrtszonen für Hotelgäste sollen entstehen, die barrierefrei passiert werden können. Die Arbeiten können allerdings erst erfolgen, wenn das derzeitige Hotelgebäude abgerissen und der neue Komplex errichtet worden ist. Das Baureferat geht davon aus, dass es 2020/2021 so weit sein wird. 

Der Königshof am Stachus heute.

Das Baureferat stellt darüber hinaus klar, dass die Kosten von 1,5 Millionen Euro keine Obergrenze der tatsächlichen finanziellen Aufwendungen darstellen. Mit dem Hotel-Betreiber wurde außerdem vereinbart, dass die Abrechnung nach den tatsächlich anfallenden Kosten erfolgt. Der Entwurf des neuen Hotel Königshof hat für reichlich Kontroversen gesorgt. Der Chef des Landesamts für Denkmalpflege beklagte, das Bauwerk sei „ein ungegliederter Monolith“. Kunsthistoriker Florian Hufnagl war dagegen „begeistert“ und lobte: „Endlich ein mutiger Bauherr, der in zentraler Lage eine fantastische Architektur hinstellt!“

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