Nach Neugestaltung

Ude weiht Naziopfer-Gedenkstätte ein

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Am Montag legte OB Ude einen Kranz vor der Gedenkstätte nieder.

München - Münchens zentrale Gedenkstätte für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurde am Montag wieder der Öffentlichkeit übergeben.

OB Christian Ude weihte den Platz der Opfer des Nationalsozialismus nach dessen Neugestaltung mit einer Kranzniederlegung ein.

Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus liegt schräg gegenüber dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Wittelsbacher Palais. In diesem Gebäude befanden sich seit 1933 das Hauptquartier und das Gefängnis der Gestapo. Der Ort galt somit seit der Gewaltherrschaft der Nazis als Ort der Vernichtung, der Einschüchterung und des Terrors gegen politisch Andersdenkende, gegen rassistisch und religiös diskreditierte Minderheiten und gegen Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Behinderung verfolgt wurden.

„Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus ist nach dem Krieg sehr schnell benannt worden, aber erst 1965 bekam er einen Gedenkstein – und es dauerte noch einmal 20 Jahre, bis er mit dem großartigen Kunstwerk von Andreas Sobeck ein Denkmal erhielt, das buchstäblich herausragt“, erklärte Oberbürgermeister Christian Ude.

Das Baureferat hat die Neugestaltung des Platzes in einer Broschüre dokumentiert; sie ist im Internet unter www.muenchen.de/baureferat abrufbar.

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