Demo auf dem Marienplatz

"Engagiert euch": Sie geben Flüchtlingen eine Stimme

Flüchtlinge München Demo Marienplatz
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"Das Asylrecht verschärfen und Grenzen schließen? Dagegen protestiere ich!" Das sagt Micheal Kuhn am Samstag auf dem Marienplatz.
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Brigitte Ziegler.
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Rund 300 Menschen haben am Samstag gegen eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen und die Schließung deutscher Grenzen demonstriert.
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Rund 300 Menschen haben am Samstag gegen eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen und die Schließung deutscher Grenzen demonstriert.
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Rund 300 Menschen haben am Samstag gegen eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen und die Schließung deutscher Grenzen demonstriert.
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Rund 300 Menschen haben am Samstag gegen eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen und die Schließung deutscher Grenzen demonstriert.
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Rund 300 Menschen haben am Samstag gegen eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen und die Schließung deutscher Grenzen demonstriert.
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Rund 300 Menschen haben am Samstag gegen eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen und die Schließung deutscher Grenzen demonstriert.

München - Ein buntes Schild, eine laute Stimme, eine klare Haltung – mehr Bewaffnung braucht es nicht: Unter dem Motto "Offene Grenzen. Refugees Welcome" haben auf dem Marienplatz am Samstag rund 300 Menschen demonstriert.

Finanzminister Markus Söder (CSU) hatte unter der Woche gesagt: „Wir können nicht die ganze Welt retten.“ Das wollten die Demonstranten so nicht stehen lassen. Sie setzten ein Zeichen gegen die Begrenzung von Flüchtlingszahlen und gegen die Schließung der deutschen Grenzen.

Laut Polizei verlief die Demo vom Marienplatz zum Odeonsplatz friedlich. „Keine Repression, keine Abschreckung und kein Gesetz wird diese Menschen aufhalten“, sagte die Münchner Stadträtin Brigitte Wolf (Die Linke). Linke Gruppen, aber auch Prominente wie der Liedermacher Konstantin Wecker hatten zu der Kundgebung aufgerufen.

Am Sonntag um 17 Uhr geht’s weiter: Die Stadt, das Flüchtlingsprojekt Bellevue di Monaco und die Sportfreunde Stiller veranstalten ein Gratis-Konzert am Odeonsplatz. Es soll wieder laut werden.

Flüchtlinge München: Engagiert euch!

Brigitte Ziegler.

Migration und Flucht sind so alt wie die Menschheit. Länder werden zerstört, Menschen ausgebeutet – das ist auch ein Ergebnis unserer internationalen Politik. Der sogenannte Islamische Staat terrorisiert Syrien – auch mit deutschen Waffen! Den Menschen, die vor Krieg und Leid fliehen, müssen wir helfen. Dafür engagiere ich mich – und deswegen gehe ich auf die Straße!

Brigitte Ziegler (59), Lehrerin aus München 

Flüchtlinge München: Asylrecht unantastbar

Das Asylrecht verschärfen und Grenzen schließen? Dagegen protestiere ich! Wir dürfen keinen Menschen ausschließen, das widerspricht allen Menschenrechten. Für mich ist das nichts anderes als unterlassene Hilfeleistung! Unsere Wirtschafts- und Militärpolitik führt doch erst dazu, dass Menschen fliehen. Okay, wir können die Welt nicht retten, aber wir können aufhören, sie zu zerstören!

Michael Kuhn (29), Chemie-Ingenieur aus München

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