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Drei Recycling- Entscheidungen im Rathaus

München - Es ist das große Recycling! Frei nach dieser Devise wurden am Donnerstag im Rathaus die Weichen gestellt für Wiederverwertung in ganz großem Stil.

So beschloss der Kommunalausschuss, dass in München künftig Sammelcontainer für ausgediente Mobiltelefone und Tablets aufgestellt werden. Das Zerlegen und Sortieren der Geräte soll in Werkstätten des zweiten Arbeitsmarktes geschehen, so wie es CSU-Stadtrat Marian Offman in seinem Antrag gewünscht hatte.

Recycling funktioniert aber auch bei Wohnraum. In der Kreuzstraße richtet die Stadt für 1.5 Millionen Euro drei seit 2007 leerstehende Wohnungen wieder her, lässt Fassade, Dachgeschoss und Fenster wärmedämmen. Außerdem wurde der Planungswettbewerb für die Bayernkaserne entschieden. Nach Freiham ist es das größte Baugebiet mit 4000 Wohnungen.

Das neue Viertel

Gegenwärtig werden in der Bayernkaserne noch Asylbewerber und Obdachlose beherbergt – ab 2018 sollen hier 4000 neue Wohnungen entstehen. Beim Planungswettbewerb der Stadt für das 48 Hektar große Areal ging Rang 1 an die Architekten-Teams Max Dudler, Hilmer  & Sattler und Albrecht.

Leerstand bald passé

In der Kreuzstraße, wo mitten in der Altstadt drei Dachgeschosswohnungen schon seit sieben Jahren leer stehen, passiert bald was: Das Haus wird 2015 für 1,5 Millionen Euro saniert, vor allem die Wärmeisolierung wird verbessert. Auf eine fast doppelt so teure Luxusvariante mit Aufzug und Balkonen wird verzichtet. Die Wohnungen werden frei vermietet.

Handys zu Rohstoff

Handys sind Sondermüll, gleichzeitig stecken wertvolle Rohstoffe drin. Durch das Sortieren im zweiten Arbeitsmarkt werden Langzeitarbeitslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Das wird meist von karitativen Organisationen durchgeführt, die durch den Wertstoffverkauf eine Einnahmequelle bekommen.

Welte

Rubriklistenbild: © fkn

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