Einchecken am Alten Peter

So schick wird das neue Beyond-Hotel am Marienplatz

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Im oberen Bereich des neuen Hugendubel am Marienplatz zieht das Hotel ein.

Guten Morgen, Alter Peter! In knapp zwei Monaten ist es so weit: Dann können München-Touristen in der exklusiven Residenz im Hugendubel-Gebäude direkt am Marienplatz einchecken.

München - Der tz liegen die ersten Fotos aus dem Inneren der Luxusherberge vor. Und die zeigen: Der Blick auf die Peterskirche beim Frühstück ist nicht das einzige Schmankerl dieser einzigartigen Adresse.

Nach eineinhalbjähriger Sanierungszeit öffnet am 1. August zunächst die verkleinerte Hugendubel-Filiale im ersten und zweiten Stock ihre Pforten. Das exklusive Beyond-by-Geisel-Domizil der gleichnamigen Münchner Hotel- und Gastro-Gruppe (unter anderem Hotel Königshof, Anna Hotel) wird im fünften und sechsten Stock folgen – voraussichtlich Ende August/Anfang September.

Blick von der Hotellounge durch das Dachfenster auf den Alten Peter.

Das Besondere hier: der private Charakter. „Die Privatsphäre ist uns gerade an der zentralsten Stelle Münchens besonders wichtig. Es wird eine offene Lounge über zwei Etagen mit einem runden Dachfenster geben“, wie Sprecherin Nicole Maier der tz verrät. Darin wartet eine bodentief verglaste Weinbar mit Blick aufs Rathaus, eine Bibliothek und eine offene Küche mit einem Getränkekühlschrank – der jederzeit für alle Gäste gratis zugänglich ist. „Die Atmosphäre soll wie bei Freunden daheim sein. Ein Privatkoch serviert hier Frühstück à la carte und tagsüber  Gerichte auf Wunsch der Gäste.“ Einen öffentlichen Bereich mit Restaurant oder Terrasse für die Münchner wird es hier nicht geben.

So sollen die Zimmer bald aussehen.

Wer es wirklich ganz privat haben will, der kann für seine Firma oder Familie sogar die gesamte 1000-Quadratmeter-Residenz mit Lounge und seinen 19 Zimmern mieten. Maier: „Das wird die größte Suite Münchens.“ Ein Preis dafür stehe noch nicht fest. Günstig ist die Residenz zwischen Altem Peter und Rathaus freilich nicht: Die Doppelzimmer starten bei 440 Euro, die Suiten (teils mit Privatterrasse) bei 890 Euro. Um die schlicht-elegante Einrichtung kümmert sich das Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos, das auch für den neuen Königshof am Stachus verantwortlich sein wird.

Eines der Zimmer mit Blick aufs Rathaus aktuell.

Auf einen Wellnessbereich muss der Gast aufgrund der begrenzten Kapazitäten verzichten – aber er wird es verschmerzen …

Hotelboom in München

Jeden Monat ein neues Hotel: An vielen Ecken in München entstehen derzeit Herbergen für die Touristen aus aller Welt. Der Bedarf an Betten steigt und steigt – und es ist kein Ende in Sicht.

In den vergangenen zehn Jahren sind laut städtischem Tourismusamt die Übernachtungen in München um 47 Prozent gestiegen (2016: 14 Millionen). Im gleichen Zeitraum stieg auch die Zahl der Hotelbetten um 47 Prozent.

In diesem Jahr werden demnach voraussichtlich zwölf neue Hotelprojekte mit einem Zimmervolumen von 2996 Zimmern fertiggestellt. Im Durchschnitt ist jedes Hotelzimmer mit 1,8 Betten belegt, somit erhöht sich das Bettenvolumen in München heuer um circa 5400 Betten. Und 2018 kommen weitere 1589 Zimmer dazu (2860 Betten).

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