Türkischer Geheimdienst spioniert offenbar SPD-Abgeordnete Müntefering aus

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Akutes medizinisches Problem

Maximilianstraße: Erkrankung Auslöser für tödlichen Unfall

München - Neue Erkenntnisse zum tödlichen Unfall vor der Bayerischen Staatsoper: Der Unfallverursacher hat laut Polizei wegen einer Erkrankung Vollgas gegeben. Auch zum Unfallhergang gibt es weitere Details.

Der Unfall vor der Bayerischen Staatsoper, bei dem am Montag in München eine Passantin von einem Auto tödlich verletzt wurde, ist durch eine Erkrankung des Fahrers ausgelöst worden. Der Mann habe Vollgas gegeben, weil er ein akutes medizinisches Problem gehabt habe, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in München. Möglicherweise handele es sich um einen Krampfanfall.

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Außerdem gab die Polizei weitere Details zum Unfallhergang bekannt: Demnach wollte der 24-jährige Schüler aus München mit seinem Audi A4 aus der Tiefgarage am Max-Joseph-Platz kommend in die Maximilianstraße stadtauswärts einbiegen. Dabei stieß er mit dem 3er BMW eines 19-jährigen Bankkaufmannes aus München zusammen, der auf der Maximilianstraße stadtauswärts fuhr. Mit im BMW saß ein 20-jähriger Beifahrer.

Der Audi erfasste den BMW am Heck, der drehte sich durch die Wucht des Aufpralls um die eigene Achse. Der Audi fuhr nach der Kollision geradeaus und prallte mit der Front gegen das linke Heck eines Kleintransporters, der auf dem Gehweg geparkt war. Dabei erfasste der Audi die 65-jährige Hausfrau aus dem Landkreis Starnberg frontal und überrollte sie. Der Audi prallte gegen eine Betonmauer samt verglastem Geländer und kam dort zum Stehen.

Ersthelfer bargen die 65-Jährige Frau, die von dem Audi überrollt worden war - sie hoben das Fahrzeug an und befreiten sie. Sie hatte schwere Verletzungen erlitten und musste unter laufender Reanimation durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Dennoch verstarb sie kurze Zeit später an den Unfallfolgen.

Ein weiterer Passant, ein ebenfalls 65-jähriger Münchner, und der Fahrer des Unfallwagens wurden ebenfalls schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des BMW wurden leicht verletzt.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle beordert, der ein unfallanalytisches Gutachten erstellen wird.

Es waren die Feuerwehr sowie mehrere Notarztrettungswägen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Münchner Polizei war mit über 30 Beamten vor Ort.

Die Maximilianstraße war im Bereich zwischen Max-Joseph-Platz und Thomas-Wimmer-Ring in der Zeit von 15.30 Uhr bis 19.50 Uhr komplett gesperrt. Der verkehr wurde umgeleitet, für die Trambahn der Linie 19 wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

dpa/mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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