150 Feuerwehrler im Einsatz

Großbrand in der Altstadt

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150 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen bei dem Feuer am Samstag Abend in der Münchner Altstadt.

München - Großalarm mitten in München! 150 Feuerwehrler waren fast sieben Stunden lang im Einsatz, um einen Brand in der Altstadt zu bekämpfen.

Großbrand im Herzen Münchens! Am frühen Samstagabend brannte plötzlich der Dachstuhl eines leerstehenden Wohnhauses am Altheimer Eck lichterloh. Innerhalb weniger Minuten war ein Großaufgebot von 150 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Gefahrenbereich – auch zur Fußgängerzone hin – wurde abgesperrt.

Bis in die frühen Morgenstunden am Sonntag dauerten die Löscharbeiten. Erst dann konnten die evakuierten Bewohner des Nachbarhauses zurück in ihre Wohnungen.

Das Feuer war gegen 19 Uhr wohl im 4. Stock ausgebrochen. „Die Ursache ist noch unklar“, sagt Polizeisprecher Oliver Timper. Zwei Aufzugsmonteure hatten das Feuer entdeckt und versuchten noch zu löschen. Vergeblich: Schnell hatten die Flammen den Dachstuhl ergriffen, der kurze Zeit später lichterloh brannte.

Die anschließende Bekämpfung des Brandes war äußerst schwierig: Mit mehreren Atemschutztrupps stieß die Feuerwehr von innen vor. Parallel dazu löschten weitere Feuerwehrkräfte den Dachstuhl von einer Drehleiter und der Hubrettungsbühne aus.

 

Großeinsatz in München: Feuer mitten in der Altstadt

Großeinsatz in München: Feuer mitten in der Altstadt

Zusätzliches Hindernis: Das Wohnhaus wird derzeit kernsaniert – was die Löscharbeiten zusätzlich in die Länge zog. Teile der Dachhaut und mehrere Zwischendecken mussten geöffnet werden, um an die darunterliegenden Glutnester zu kommen.

Erst gegen 1.30 Uhr am Sonntag waren auch die letzten Brandherde gelöscht. „Da endlich durften wir wieder zurück in unsere Wohnungen“, erzählt eine Mieterin des Nachbarhauses der tz.

Um kurz nach 19 Uhr hatte die Feuerwehr insgesamt acht Bewohner des Nebengebäudes vorsorglich evakuiert. Sie wurden anschließend im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr betreut.

Am Sonntag war eine Brandfahnderin der Polizei vor Ort. Ihr Bericht war bis zum frühen Abend noch nicht fertig. Am Gebäude entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa 100 000 Euro.

JAM

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