Gammakamera passt durch keine Tür

Hier fliegt ein Super-Scanner in die Arztpraxis

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Sozusagen von hinten (über den Schäfflerblock) wurde der schwere Super-Scanner per Kran zu der Arztpraxis gehievt.

München - Wie bekomme ich ein Modellschiff in eine Weinflasche? Vor einem ähnlichen Problem standen am Freitag die Mediziner der Gemeinschaftspraxis an der Maffeistrasse.

Durch das vergrößerte Fenster wurde die Gammakamera ins Innere gezogen.

Natürlich ging es nicht um eine Pulle Wein – sondern um ein Hightech-Gerät. Zum Praxisumzug hatten sich die Herzspezialisten um Dr. Peter Bosiljanoff nämlich richtig schwere Gammakameras angeschafft. Nur: Die passten durch keine Tür. Keine Chance! Also wurden viel Passanten am Freitagabend Zeugen eines spektakulären Hebe-Aktion direkt am Schäfflerblock. „Wir mussten oben ein Fenster vergrößern und durch dieses kann die Kamera nun per Kran in die neue Praxis gebracht werden“, erzählt Dr. Bosiljanoff gegenüber der tz. Das Gerät ist übrigens eine Art moderner Super-Scanner, der per Aufnahmen den Arzt über jede pathologische Veränderungen im Körper des Patienten informieren kann. Das Gewicht: gut zwei Tonnen pro Stück.

Dr. Axel Schwarz (von li.), Dr. Rupert Schmid, Dr. Bosiljanoff und Dr. Dieter Vaterrodt.

Und so hievte ein spezieller Kran die gewichtigen Kameras in luftige Höhen. Oben mussten dann mehrere Helfer anpacken und durch das spezielle Fenster das Monstrum ins Innere ziehen. Immerhin: Alles klappte einwandfrei. Im Januar soll die Praxis in der Maffeistraße schon eröffnen. Dr. Bosiljanoff und seine Kollegen sind bekannte Experten, wenn es um Innere Medizin geht. Eins ist klar: Schwer ausgerüstet sind sie jetzt!

tz

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