Gerichtstermin geplatzt

Klage gegen Königshof: Karstadt zieht zurück

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Der Königshof am Stachus.

Auf den schicken Entwürfen leuchtet der Neubau: Sie zeigen das Hotel Königshof, wie es werden soll – Visionen moderner Architektur, die die Innenstadt schmücken. Doch der Glanz wäre beinahe verblasst…

Denn gegen den geplanten Neubau des 60 Jahre alten Luxus-Hotels am Stachus lag eine Klage beim Verwaltungsgericht vor. Eingereicht hatte diese die Highstreet B Portfolio GbR – sie gehört zu einem Firmengeflecht der Karstadt-Gruppe mit Sitz in Amsterdam und tritt als Erbbauberechtigter und Grundstückseigentümer des Nachbar-Grundstücks in der Bayerstraße auf. Ihrer Ansicht nach ist der geplante Neubau des Hotel Königshof mit 30 Metern zu hoch und füge sich nicht in das Stadtbild am Stachus ein. Genau das hatte die Landeshauptstadt in einem Vorbescheid aber genehmigt. Dagegen reichte die Highstreet-Gruppe Klage ein.

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Ein gerichtlicher Augenschein-Termin Montagmorgen platzte aber, der anschließende Prozess vor dem Verwaltungsgericht wurde überraschend abgesetzt. Ursprünglich war ein Termin für 15 Uhr vorgesehen (Az. M8K13.619). Das Verwaltungsgericht bestätigte, dass die Highstreet-Gruppe die Klage zurückgezogen habe. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.

Damit scheint der Weg nun frei für den Neubau. Beinahe zumindest: Denn bisher steht der Architekt des Neubaus noch nicht endgültig fest – die Betreibergesellschaft des Königshof muss sich noch für einen der drei Sieger-Entwürfe entscheiden.

thi

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