Harmlose Kontrolle endet böse

Kurioser Unfall: Radler fährt Polizisten um - beide verletzt

Ein kurioser Unfall hat sich in der Münchner Altstadt ereignet. Ein Polizist wollte einen Radfahrer stoppen und stellte sich mit ausgebreiteten Armen vor ihn - das ging schief. 

München - Es war eigentlich eine harmlose Kontrolle, von der die Polizei in ihrem aktuellen Pressebericht schreibt. Doch diese ging gehörig schief.

Der Polizeibeamte (46) war am Mittwochvormittag zu Fuß in der Münchner Altstadt unterwegs. An der Brienner Straße entdeckte er einen Radler, der auf dem Gehweg als „Geisterfahrer“ unterwegs war. Das ist verboten. 

Der Polizist wollte den 62-Jährigen stoppen und stellte sich mit ausgebreiteten Armen vor ihn. Der Radler fuhr jedoch ungebremst auf ihn zu, später würde er sagen, dass er den Mann in Uniform nicht eindeutig erkannt hätte.

Der Beamte realisierte, dass er besser ausweichen sollte, und wich aus. Der Radfahrer hatte in diesem Moment wohl die gleiche Reaktion und wich in diesselbe Richtung aus. Die beiden stießen zusammen und stürzten auf den Gehweg. 

Der 62-Jährige wurde schwer verletzt und durch einen Rettungsdienst in ein Münchner Klinikum gebracht. Der 46-jährige Polizeibeamte wurde leicht verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

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kg

Rubriklistenbild: © dpa

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