Manuel Neuer operiert! Keeper fällt aus

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Schläger leistet Widerstand

Lederhose schützt Zivilbeamten vor Biss

München - Zwischen zwei Männern kam es in der Nacht zum Donnerstag am Hauptbahnhof zu einem handfesten Streit, an dessen Ende einer der beiden einen Zivilbeamten ins Bein biss.

Am 8. Mai um 00.40 Uhr informierte die Deutsche Bahn Sicherheit die Bundespolizei über eine Auseinandersetzung am Haupteingang des Hauptbahnhofs München. Dort hatten sich kurz zuvor zwei griechische Staatsangehörige, ein 31-Jähriger aus Puchheim und ein 35-Jähriger aus der Maxvorstadt, geschlagen. Noch bevor die Streifen der Bundespolizei ankamen, war der Puchheimer geflohen.

Während die Beamten den Sachverhalt aufklärten, kam der Puchheimer aber zurück und schlug seinem 35-jährigen Landsmann aus der Maxvorstadt unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Bundespolizisten gingen dazwischen, mussten den Angreifer zu Boden bringen und fesseln. Anschließend brachten sie die beiden offensichtlich alkoholisierten Männer zur Dienststelle.

Auf der Wache wurde nun der 35-Jährige aus der Maxvorstadt immer aggressiver und widersetzte sich den Anweisungen der Beamten. Da der griechische Staatsangehörige auch Russisch sprach, konnte ein ebenfalls Russisch sprechender Bundespolizist zunächst beruhigend auf den 35-Jährigen einwirken. Als der Maxvorstädter jedoch in Boxermanier auf einen Beamten losging, musste er fixiert und gefesselt werden. Dabei biss der Grieche einem Zivilbeamten in den Oberschenkel. Dieser trug eine lange schwarze Lederhose, welche den Biss abhielt und eine Verletzung verhinderte.

Beide griechische Staatsangehörige wurden nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt nun wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Auslöser der Schlägerei wird derzeit noch ermittelt. Videoaufzeichnungen werden dazu ausgewertet.

Alle Beamten blieben bei den Maßnahmen unverletzt.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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