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Rohr frei! Am Stachus wird gewerkelt - Sanierung für 1,5 Millionen Euro

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Beachtlich, was da unterm Stachus-Boden schlummert.
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Beachtlich, was da unterm Stachus-Boden schlummert.

Am Stachus klafft derzeit ein riesiges, etwa 50 Zentimeter tiefes Loch im Boden vor dem großen Brunnen am Gloria Palast. Ein aufmerksamer Leser hat herausgefunden, warum. 

München - Schauen Sie mal, was uns Leser Djordje Matkovic am Dienstagnachmittag geschickt hat! Am Stachus klafft derzeit ein riesiges, etwa 50 Zentimeter tiefes Loch im Boden vor dem großen Brunnen am Gloria Palast. Zum Vorschein kamen Rohre so dick wie die Reifen des Baggers, der den steinernen Boden umackert. 

Was geht da vor sich? Der Stachus-Brunnen ist nicht nur eine der größten Brunnenanlagen Münchens, sondern zählt auch zu den beliebtesten. Nach fast 45 Jahren Betrieb muss er nun grundlegend saniert werden. Die Rohre und Düsen des Brunnens sind sehr stark verkalkt und durch Korrosion geschädigt. Um das ursprüngliche Wasserspiel wiederherzustellen, müssen fast 500 Meter Rohrleitungen und 200 Düsen des Brunnens ausgetauscht werden. Außerdem wird die Brunnentechnik erneuert. Insgesamt ist eine Pflasterfläche von 1300 Quadratmetern betroffen. Der Sanierungsaufwand liegt bei zirka 1,5 Millionen Euro.

Wegen des großen Umfangs der Maßnahme ist eine Sanierung in einem Zug leider nicht möglich, erklärt  Vielmehr müssen die Arbeiten in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden. Bis Anfang November werden jetzt in einem Baufeld im nordöstlichen Bereich des Stachus zunächst die Hauptleitungen erneuert. Der beliebte „Eiszauber“ von Mitte November bis Mitte Januar kann ungehindert stattfinden. 

In einem zweiten Bauabschnitt ab Mitte März bis Anfang September 2018 werden dann die Rohrleitungen und Düsen im Brunnenbecken saniert. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen können die Münchnerinnen und Münchner im September 2018 das erfrischende Wasserspiel in ganzer Pracht wieder genießen.

„Ich habe seit Jahren bemerkt, dass die Fontänen nicht mehr synchron schießen“, erzählt Matkovic. „Ich freue mich schon auf die nächste Saison“, sagt Matkovic, „dann werde ich den Unterschied prüfen.“ Wir bitten darum!

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