An der Tivolistraße

Mann in letzter Sekunde aus Eisbach gerettet

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Rettung in letzter Sekunde: Ein Feuerwehrmann ist in den Eisbach gesprungen, um einen Mann aus dem Wasser zu holen.

München - Sprichwörtlich in letzter Sekunde konnte ein Mann am Montag von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr aus dem Eisbach gerettet werden.

Montagmittag, am Eisbach unweit der Tivolibrücke. Hier, unweit des Englischen Gartens, gehen sowohl Münchner als auch Gäste der Stadt gerne spazieren. Dies umso lieber, je besser das Wetter ist. So, wie am Montag, als die Sonne von einem blauen Himmel lacht.

Trotzdem sieht offenbar niemand, wie das Unglück passiert. Wie ein Mann jüngeren bis mittleren Alters in den Eisbach stürzt. Wie er von der Strömung mitgerissen wird, sich dann aber glücklicherweise am Pfeiler der Tivolibrücke festklammern kann.

Als der Mann – aufgrund seiner Kleidung und seiner Laufschuhe könnte er beim Joggen gewesen sein – entdeckt wird, geht es um jede Sekunde. Der Verunglückte hält sich mit letzter Kraft am Brückenpfeiler fest, während ein Taucher der Berufsfeuerwehr ohne zu Zögern in den eiskalten Bach springt. Er greift sich den lebensbedrohlich Unterkühlten und hält ihn fest. Ein zweiter Feuerwehrmann springt ebenfalls ins Wasser und hilft seinem Kameraden. Zwischenzeitlich haben Kollegen die Drehleiter mit einem Flaschenzug in Stellung gebracht; damit kann der Mann geborgen werden. Er wird in eine Klinik gebracht und nach tz-Informationen ins künstliche Koma versetzt; sein Zustand gilt als kritisch.

Wer der Verunglückte ist, weiß bislang niemand, auch der Unfallhergang liegt im Dunkeln. Die Münchner Polizei sucht Zeugen.

mdu

Bilder: Spektakuläre Rettung aus dem Eisbach

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