30-Jähriger flüchtet vor Polizei

In Münchner Fußgängerzone: Mann schlägt brutal auf Hund ein, der ihm nicht gehört

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Ein Golden-Retriever wurde in München misshandelt (Symbolbild).

Ein Mann hat mitten in der Münchner Fußgängerzone einen Hund misshandelt. Passanten riefen die Polizei und zeigten Courage.

  • Ein Hund wurde in einer Fußgängerzone in München misshandelt.
  • Zeugen riefen am frühen Abend die Münchner Polizei.
  • Passanten griffen beherzt ein.

München - Am Montag, 4. November, gingen bei der Polizei in München gegen 17.45 Uhr mehrere Notrufe von Passanten ein. Die Anrufer schilderten, dass sich in der Fußgängerzone Neuhauserstraße und Kaufingerstraße ein Mann (30) befände, der auf einen Hund einschlagen und eintreten würde. Das teilte die Polizei München mit.

Als die alarmierten Polizeibeamten dort eintrafen, hatten couragierte Passanten dem Mann bereits den Hund, einen Golden Retriever, abgenommen und in Sicherheit gebracht. Der 30-Jährige flüchtete in unbekannte Richtung, wie die Polizei weiter mitteilte.

Hund in München misshandelt: Besitzerin kann Tier bei Polizei abholen

Der Hund wurde zunächst zur Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht. Dort konnte er von der Hundehalterin schließlich abgeholt werden, wie die Polizei mitteilte. Die Personalien des Geflüchteten konnten derweil ermittelt werden.

Ein anderer Münchner hatte vor einiger Zeit seinen eigenen Hund gequält. Wegen Misshandlung seines Hundes ist er deshalb zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Ein anderer Tierquäler wurde für seine schlimme Tat ebenfalls verurteilt: Weil er sich mit ihrem Herrchen gestritten hatte, schleuderte ein Mann die arme Yorkshire-Terrier-Hündin mit voller Wucht gegen eine Autotür. Vor Gericht wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein anderer Mann (30) soll im Leopoldpark absichtlich seinen Hund auf andere Hunde gehetzt haben. Zudem hat er den Border Collie mit einem Gürtel verprügelt - und dafür eine mehr als kuriose Begründung gegeben. 

mm/tz

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