Zwei Dienstfahrzeuge kollidieren

Mann springt vor Streifenwagen und provoziert Unfall

München - Zum Zusammenstoß zweier Streifenwagen kam es in der Nacht auf Mittwoch in München, weil ein Unbekannter unvermittelt vor einem der Fahrzeuge auf die Straße gesprungen war und so eine Vollbremsung provozierte.

Wie die Polizei berichtet, fuhren am Mittwoch um 02.40 Uhr zwei Streifenwägen hintereinander auf einem Fahrstreifen am Karlsplatz in der Altstadt. 

Zur gleichen Zeit stand ein unbekannter Fußgänger am Fahrbahnrand. Als der erste Streifenwagen auf Höhe des Fußgängers war, täuschte dieser vor, unmittelbar vor das Fahrzeug springen zu wollen. Der 24-jährige Polizeibeamte, der den ersten Streifenwagen fuhr, leitete eine Vollbremsung ein. Der ihm folgende Streifenwagen konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf das erste Fahrzeug auf.

Der unbekannte Fußgänger flüchtete in Richtung der Bayerstraße. Die Polizeibeamten wurden bei dem Unfall nicht verletzt, so die Polizei.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zu dem unbekannten Fußgänger, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Auto bleibt auf Straße plötzlich stehen: Zeuge ruft Polizei, dann folgen dramatische Augenblicke
Auto bleibt auf Straße plötzlich stehen: Zeuge ruft Polizei, dann folgen dramatische Augenblicke
Zopf ab für den guten Zweck - Marie spendet ihren Schopf für Krebspatienten
Zopf ab für den guten Zweck - Marie spendet ihren Schopf für Krebspatienten
Furchtbarer Unfall in München: Mann stürzt vier Meter tief in einen Schacht
Furchtbarer Unfall in München: Mann stürzt vier Meter tief in einen Schacht
Plötzlich verschwunden: Mann aus München vermisst - er ist auf Medikamente angewiesen
Plötzlich verschwunden: Mann aus München vermisst - er ist auf Medikamente angewiesen

Kommentare