750.000 Euro für Rundum-Restaurierung

Umfassende Sanierung: Monopteros ab jetzt gesperrt

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Der Monopteros im Englischen Garten wird eingerüstet.

München - Der Monopteros, das kleine aber feine Wahrzeichen des Englischen Gartens, verschwindet für ein Jahr hinter einem Vorhang.

Der Herbst rückt näher. Und deshalb packt sich der Monopteros jetzt schon mal ein: Seit Dienstag wird das kleine, aber feine Wahrzeichen des Englischen Gartens eingerüstet, um ein Jahr lang umfassend saniert zu werden. Gerade wird das Gerüst aufgebaut. Das ist schwieriger, als man meinen sollte, und dauert ungefähr drei Wochen. „Die Maße müssen alle genau richtig sein, das Gerüst muss gut stehen, und ein Dach kommt auch noch auf den Monopteros“, erläutert Andreas Sommer vom dreiköpfigen Team.

Die Sanierung hat begonnen

Rund 750.000 Euro soll die Rundum-Restaurierung betragen. Besonders die zehn Säulen sollen gereinigt werden. Die obere Hälfte, die von Algen befallen ist, wird wieder weiß wie am ersten Tag – Leo von Klenze erbaute den Tempel im griechischen Stil in den Jahren 1832 bis 1837. Dazu werden fehlende Steinstücke eingefügt (den Tegernseer Original-Marmor gibt es allerdings nicht mehr), werden Koppel, Podium und Mittelsäule wieder auf Vordermann gebracht. Für die Arbeiten an der prächtigen Kuppel wird das ganze Innere des Monopteros eingerüstet. Zudem wird der Graffiti-Schutz am Gebäude erneuert. Für die nächsten rund zwölf Monate muss der beliebte Treffpunkt also gesperrt werden.

Übrigens wird auch der Zugang von der Westseite neu gestaltet und der ursprüngliche Rasenhügel wiederhergestellt. Die letzte Sanierung erfolgte zu Beginn der 80er. Es war die dritte seit Bestehen. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts und in den 50ern wurde Klenzes Rundbau schon aufgehübscht.

mb

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