Familie wird betreut

München: Schock-Moment - Mann wirft fremden Jungen (11) vor fahrenden BMW - Eltern müssen alles mit ansehen

ein Polizeiauto fährt durch München
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In München wurde die Polizei nach einem schlimmen Vorfall gerufen (Symbolbild).

Dieser Moment wünscht sich niemand: Plötzlich flog einer Münchnerin ein Bub vors Auto. Er wurde absichtlich geworfen. Der Tatverdächtige ist kein Unbekannter.

  • Die Münchnerin (29) bog mit ihrem BMW am Montagabend (31. August) in der Altstadt in München von der Hochbrückenstraße ins Tal ab.
  • An der Kreuzung warf sich ein Mann mit einem Buben vor ihr Auto.
  • Die Polizei rückte mit mehreren Streifen an - der Tatverdächtige legte dann erst richtig los.

München - Das hätte tödlich enden können, wenn die 29-jährige Fahrerin ihres BMWs nicht rechtzeitig reagiert hätte. Die Münchnerin bog gegen 19.15 Uhr am Montagabend (31. August) von der Hochbrückenstraße in Richtung Tal ab. Hier der zweite Glücksfall: Aufgrund der Verkehrslage musste die BMW-Fahrerin kurz anhalten, um dann ganz langsam nach links ins Tal abzubiegen.

München: Schock-Moment in der Altstdat - Mann wirft Buben vor BMW

Dann der Schock-Moment: Ein Mann packte einen Buben (11) und warf sich mit dem Kind vor die Reifen des BMW. Die 29-Jährige bremste sofort - gerade noch rechtzeitig. Der Bub bekam einige Schrammen ab, wurde aber nicht schwer verletzt. Passanten riefen die Polizei. Mehrere Streifen rückten an.

Großeinsatz nach Schock-Tat in München: Münchner wehrt sich brutal gegen Festnahme

Die Polizei München wollte den Mann, einen 35-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, vor Ort festnehmen. Doch der Münchner wehrte sich vehement. Er schlug um sich und verletzte einen Polizeibeamten so stark am Knie, dass dieser zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden musste und im Anschluss nicht mehr dienstfähig war.

Nach Angriff auf Buben in München: Familie aus Österreich unter Schock

Die Familie, zu der der Bub gehörte, war zu Besuch aus dem Salzburger Land in Österreich. Sie wurde nach dem Angriff von der Polizei in der Polizeiinspektion Altstadt betreut.

Schock-Angriff in der Altstadt: Täter kam gerade erst aus Psychiatrie

Bei dem Tatverdächtigen stellte sich schnell heraus, dass dieser erst vor wenigen Tagen festgenommen worden war. Der 35-Jährige war bereits am 28.08.2020 polizeilich in Erscheinung getreten, als er in einem Obdachlosenheim in München-Obersendling missbräuchlich den Feueralarm auslöste. Es kam hier bereits zu heftigen Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Beamten. Aufgrund seines geistigen Zustandes wurde er durch die Polizei im Anschluss an die Anzeigensachbearbeitung wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Aus diesem wurde er am Tattag entlassen. Der 35-Jährige befindet sich momentan in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Das Kommissariat 24 hat die Ermittlungen wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und eines Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte übernommen.

Einen ähnlichen schockierenden Einsatz hatte ebenfalls am Montag die Bundespolizei auf den Gleisen zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof. Jugendliche waren dort unterwegs. Den Eltern könnte dies einiges Kosten. Alle News aus München lesen Sie immer aktuell und nur bei uns auf tz.de/muenchen.

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