Auf dem Heimweg von der Schule

Wegen ein paar Münzen: Bub (11) stürzt in fünf Meter tiefen Schacht

Ein 11-Jähriger ist auf dem Heimweg von der Schule am Dienstag verunglückt. Beim Versuch an Geldmünzen zu kommen, stürzte er fünf Meter in die Tiefe.

München - Am Dienstagnachmittag ist ein Junge im Lehel laut Polizei in einen fünf Meter tiefen Schacht gestürzt. Der Elfjährige war auf dem Nachhauseweg, als er im Schacht eines Wohnhauses mehrere Geldmünzen liegen sah. Der Junge hob das Schutzgitter des Schachtes selbstständig an und legte es auf die Seite. Als er auf das innen eingelegte Laubgitter trat, gab dieses nach, worauf der Schüler fünf Meter tief in den Schacht stürzte. Passanten bemerkten den Jungen und riefen den Notruf. 

Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehre wurden zur Christophstraße beordert. Die eintreffenden Rettungskräfte stellten eine Leiter mit einem Flaschenzug über dem Schacht auf und seilten einen Feuerwehrmann zu dem Jungen ab. Mithilfe eines sogenannten Rettungsdreiecks wurde er gesichert und gemeinsam mit dem Feuerwehrmann nach oben gezogen. 

Anschließend wurde der Bub vom Kindernotarzt und von der Rettungswagenbesatzung versorgt. Glücklicherweise konnte er mit nur leichten Blessuren der Mutter übergeben werden. Eine Behandlung in einer Klinik war nicht nötig.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Altstadt/Lehel – mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Feuerwehr München

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