Wirt und Mitarbeiter schockiert

Diebe schlagen im Nobelrestaurant zu - Sie hatten es aufs Geld des Kellners abgesehen 

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Sind schockiert: Eduard Fleissner (63) und Alexander Knobl (62). 

Schockiert reagierten der Chef des Austernkellers, Alexander Knobl, und der Angestellte Eduard Feissner am späten Donnerstagabend: In einem kurzen unbeobachteten Moment hatten in dem Nobel-Lokal dreiste Diebe zugeschlagen.

Dieser Diebstahl ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten: Während der Angestellte Eduard Fleissner (63) im exklusiven Restaurant Austernkeller in der Altstadt nur schnell die Musik ausschaltete, sind zwei Diebe hereingeschlichen und haben den Kellnergeldbeutel gestohlen. „Das ist wirklich das Allerletzte“, sagt Alexander Knobl (62), Chef des Austernkellers. Er hofft nun, dass die Täter schnell gefasst werden.

München:  Diebe schlagen im Nobelrestaurant Austernkeller zu

Gegen 23 Uhr am Donnerstag verabschiedete Fleissner, der seit vielen Jahren in der Gaststätte nahe der Maximilianstraße arbeitet, die letzten Gäste. Wie Aufnahmen der Überwachungskamera, die Knobl sich später anschaut, zeigen, kamen in diesem Moment die beiden Diebe ins Lokal und blieben zunächst an der Garderobe stehen. Der Angestellte schlug den Geldbeutel und sein Handy in eine Zeitung ein, legte alles in einen kleinen Vorraum zur Küche und ging ein paar Treppen nach unten zur Musikanlage. Diesen Moment nutzten die beiden Diebe aus und entwendeten das Portemonnaie, in dem sich etwa 270 Euro befanden. „Das war eine Sache von wenigen Minuten“, berichtet Alexander Knobl. Die Tageseinnahmen waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Tresor verstaut, nur das Wechselgeld war noch in der Geldbörse. Der Chef erstattete sofort Anzeige. Die Polizei bestätigt, dass sie wegen Diebstahls ermittelt. Hinweise zu den Tätern können an jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.

In einem kurzen Moment stahlen die Diebe (Bild o. und r.) einen Kellnergeldbeutel aus dem Austernkeller.

Alexander Knobl hat aus dem Vorfall Konsequenzen gezogen. „Ab einer gewissen Uhrzeit sperren wir die Tür jetzt zu“, sagt der 62-Jährige. Er will auch seine Kollegen aufrütteln, dass sie aufmerksam sein sollen. Zwar sei bereits vor etwa zwei Jahren im Austernkeller gestohlen worden, doch grundsätzlich habe er gedacht, die Gegend sei sicher. „Es ist wirklich traurig, aber man kann niemandem mehr trauen.“ 

Drei lange Jahre hat Mia (15) auf ihr neues Fahrrad gespart. Doch jetzt hat ein gemeiner Dieb ihr 500 Euro teures Mountainbike aus dem Hof in Neuhausen geklaut! Ihr Papa Mario C. (44) ist stocksauer – und hat im Internet einen saftigen Brief an den Täter veröffentlicht.

In einem anderen Fall in München konnte die Polizei vor kurzem eine wichtigen Erfolg im Kampf gegen das Verbrechen melden: Münchens gefährlichste Einbruchs-Bande geschnappt    

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