Und das am Vormittag

Mitten in München! Mann befriedigt sich selbst - und wird dann handgreiflich

An Dienstagmorgen kam es zu einem Vorfall am Marienplatz, bei dem ein Mann offensichtlich onanierte und bei einer darauffolgenden Kontrolle nach den Beamten schlug.

München - Schon wieder trieb ein Exhibitionist sein Unwesen! Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen am S-Bahnhaltepunkt Marienplatz. Ein Mann entblößte sich zunächst vor einer Frau und griff bei einer folgenden Personenkontrolle die Beamten an.

Wie aus einer Pressemitteilung der Bundespolizei hervorgeht, fuhr eine 57-jährige Frau aus Erding am Dienstagmorgen gegen 07:20 Uhr mit der S-Bahn und wurde an der Haltestelle Marienplatz auf einen Mann aufmerksam, der auf einer Bank saß und offensichtlich onanierte.

Die 57-Jährige, die den Mann als Obdachlosen einschätzte, informierte kurze Zeit später die Polizei über den Vorfall. Als Beamte den vermeintlichen Exhibitionisten vorfanden und eine Personenkontrolle durchführen wollten, fing dieser an, sich mit Tritten und Schlägen gegen die Polizei zu wehren. Die Beamten wurden bei dem gewalttätigen Verhalten des 49-Jährigen jedoch nicht verletzt.

Er wehrte sich mit Tritten und Schlägen

Wie sich herausstellte, war der Mann tatsächlich obdachlos. Er wurde auf das Bundespolizeirevier am Münchner Ostbahnhof gebracht, wo er sich freiwillig einem Atemalkoholtest unterziehen sollte. Doch der Obdachlose verweigerte die Durchführung des Tests und zeigte sich sich weiterhin unkooperativ gegenüber der Polizei. Aktuell wird gegen den 49-Jährigen wegen „exhibitionistischen Handlungen, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ ermittelt.

Nicht immer kann bei derartigen Vorkommnissen der Täter festgenommen werden. Im November ereigneten sich mehrere Vorfälle, bei denen sich Exhibitionisten vom Ort des Geschehens entfernen konnten, bevor die Polizei eintraf. Die Beamten hoffen jedoch mithilfe ausführlichen Täterbeschreibungen auf Hinweise aus der Bevölkerung, die helfen können, dem Schrecken ein Ende zu setzen.

nz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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