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Gastro-Kette eröffnet nächste Filiale in München: „Von Anfang an auf Wachstum gepolt“

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Von: Christina Meyer

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Archibald Graf von Keyserlingk im Lokal
Archibald Graf von Keyserlingk freut sich über den Auftakt in der neuen Filiale. © Markus Götzfried

Es soll nicht die letzte Filiale in München bleiben. Der Geschäftsführer einer Gastro-Kette aus der Landeshauptstadt verrät seine Pläne.

München - Mit Schnitzel an die Spitze: Die Münchner Gastro-Kette HeimWerk hat in der Landeshauptstadt den dritten Laden eröffnet. Ab sofort dürfen die Gäste in der Filiale im Tal 15 Schnitzel in allen Varianten schlemmen – nachhaltig, regional und mit Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. Weitere Lokale sollen folgen.

München: Gastro-Kette eröffnet weitere Filiale - „Wollen neue Genuss-Generation ansprechen“

„Wir wollen Menschen einer neuen, bewussten Genuss-Generation ansprechen, denen es auf mehr ankommt, als eine Portion Fleisch auf dem Teller zu haben“, sagt Geschäftsführer Archibald Graf von Keyserlingk. HeimWerk ist offizieller Unterstützer von Slow Food – einem Verein, der auf hochwertige Qualität und einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln setzt. Künstliche Zusätze oder Fertiggerichte sucht man auf der Karte vergebens. Auch die Vermeidung von Abfällen wird großgeschrieben. So ist etwa jedes Gericht in zwei Größen bestellbar und wird dann mit Beilagen kombiniert.

Fans der Alpenküche (auch vegane) schweben hier im siebten Schnitzelhimmel: Neben dem Klassiker vom Kalb (ab neun Euro) gibt es etwa Hanfschnitzel vom Huhn (ab 8,50 Euro), Schwammerlschnitzel (ab 6,50 Euro) oder veganes Sellerieschnitzel (ab 4,50 Euro), Beiwerk wie Kartoffelsalat startet bei 3,50 Euro. Auch Backhendl oder Kaiserschmarrn werden aufgetischt – mit Münchner Bier und Cocktails.

Neue Filiale in ehemaligem Wirtshaus: „In München ist noch Luft nach oben“

2016 eröffnete HeimWerk den ersten Laden in der Friedrichstraße in Schwabing, im Glockenbachviertel (Müllerstraße) folgte der zweite. Lange hatten die Münchner Schnitzel-Macher nach Räumlichkeiten für eine dritte Filiale gesucht – und wurden im ehemaligen Wirtshaus zum Stiftl fündig. Wie in den anderen Filialen gibt es eine Wasserstation zum kostenlosen Selbstzapfen und gewünschte Einblicke in die Küche. Die Einrichtung: natürlich und modern.

Auch in Düsseldorf betreibt HeimWerk bereits einen Laden. Und will nun durchstarten: „Wir waren von Anfang an auf Wachstum gepolt“, sagt von Keyserlingk. Er plant, deutschlandweit zwei bis drei neue Läden pro Jahr zu eröffnen: „Auch in München ist Luft nach oben.“

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