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„Gefahr für Leib und Leben“: Wirbel um Haltestelle in München

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Von: Lukas Schierlinger

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An dieser Tramhaltestelle am Nationaltheater sehen Mitglieder der FDP-Stadtratsfraktion „Gefahr für Leib und Leben“.
An dieser Tramhaltestelle am Nationaltheater sehen Mitglieder der FDP-Stadtratsfraktion „Gefahr für Leib und Leben“. © Screenshot Google Street View

Eine Trambahnhaltestelle in München ist mehreren FDP-Politikern ein Dorn im Auge. Sie fordern nun umfangreiche Maßnahmen.

München - An der Haltestelle am Nationaltheater geht es mitunter recht eng zu. Wenn Autos an den haltenden Trambahnen vorbeirauschen, sind Fahrgäste zu besonderer Vorsicht angehalten. Mitglieder der FDP-Stadtratsfraktion sehen gar eine „Gefahr für Leib und Leben“, wie sie in einem Antrag an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kundgetan haben.

„Schon mehrmals wurde beobachtet, wie Fahrzeuge an der haltenden Trambahn vorbei fahren. Da die Fahrbahn zwischen den parkenden Autos und den Trambahnspuren so breit ist, dass die PKW noch vorbei passen, werden die Autofahrer immer wieder zu waghalsigen Manövern verleitet“, heißt es in dem Schreiben von Freitag. Unterzeichnet haben es die FDP-Stadtratsmitglieder Michael Mattar, Gabriele Neff, Jörg Hoffmann, Thomas Ranft und Wolfgang Zeilnhofer.

München: FDP-Politiker wollen Haltestelle sicherer machen

In seinem Antrag fordert das Quintett OB Reiter auf, Möglichkeiten zur Sicherung des Aus- und Einstiegs an der Trambahnhaltestelle zu prüfen. Der Stadtrat solle überdenken, ob eine Verbreiterung des Bürgersteigs zu einer Verbesserung der Sicherheitslage beitragen könne.

Als weitere Alternativen nennen die FDP-Politiker „eine Ampel, die durchfahrenden Verkehr während der Haltephase stoppt, oder möglicherweise eine Verengung, sodass der fahrende Verkehr anhalten muss.“

lks

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