“Gerne greifen wir die Anregung auf“

Grünen planen Verkehrswende: Autofahrer sollen aus wichtiger Straße im Zentrum verschwinden

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München-Altstadt: Grüne wollen autofreies Tal.

Die Grünen-Fraktion beantragt Projekte zur Neuverteilung des Verkehrsraums in München - zugunsten der Umwelt, aber zulasten des Autoverkehrs.

München - Neue Busspuren, breitere Radwege und ein autofreies Tal – vor dem Hintergrund der angekündigten Verkehrswende in München haben die Grünen am Montag erste konkrete Vorschläge gemacht und ein Antragspaket für die Sitzung der Vollversammlung am Mittwoch angekündigt. Wie berichtet, hatte der Stadtrat vor knapp zwei Wochen in einer Anhörung über die Zukunft der Mobilität in der Stadt gesprochen, ausgearbeitete Möglichkeiten blieben aber aus. 

Vorschläge zulasten der Autofahrer

Die Grünen wollen nun durch konkrete Vorschläge eruieren, wie belastbar der politische Wille zur Verkehrswende tatsächlich ist: Die Fraktion wird unter anderem Busspuren an der Donnersbergerbrücke, in der Ampfinger- und der Prinzregentenstraße beantragen, den Wegfall von Autospuren zugunsten von breiten Fahrradspuren in der Lindwurmstraße sowie Autofreiheit für das Tal und die Dienerstraße. 

Fraktionsvorsitzende Katrin Habenschaden sagte zur tz: „Gerne greifen wir die Anregung des Oberbürgermeisters auf, der den Stadtrat vor zwei Wochen in der Debatte um die Modellstadt 2030 aufgefordert hat, eine klare Richtungsentscheidung für die Verwaltung zu treffen und dazu konkrete Vorschläge zu machen.“ Jetzt habe die GroKo die Chance, Worten Taten folgen zu lassen. „Wir rechnen fest mit einer Mehrheit für unseren Änderungsantrag.“

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