Parkhaus am Thomas-Wimmer-Ring

Münchens größte Baustelle: Grundstein für Mega-Tiefgarage gelegt

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So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.

Am Altstadtring in der Münchner Innenstadt klafft ein riesiges Bauloch: Am Thomas-Wimmer-Ring ensteht eine Tiefgarage und es geht voran. Nun wurde der Grundstein gelegt.

München - Sie ist derzeit Münchens größte Baustelle in der Innenstadt: die Tiefgarage am Thomas-Wimmer-Ring, kurz Tom genannt. Jetzt haben Bürgermeister Josef Schmid (CSU), Kommunalreferent Axel Markwardt (SPD) und Wolfgang Roeck vom Bauträger Wöhr + Bauer den Grundstein für den Neubau gelegt.

Seit vorigem Jahr laufen die Vorarbeiten für den Rohbau. Bagger haben rund 40.000 Kubikmeter Erde ausgehoben, so genannte Bohrpfahlwände wurden eingesetzt. Jetzt soll die 1,60 Meter starke Bodenplatte gegossen werden. Wöhr + Bauer lassen sodann über 4000 Tonnen Stahl und 20.000 Kubikmeter Beton verbauen.

Weil während der gesamten Bauzeit des 140 Meter langen Komplexes am Thomas-Wimmer-Ring jeweils zwei Fahrbahnen in jede Richtung zur Verfügung stehen müssen, wird die neue Garage in zwei Bauabschnitten errichtet. Der östliche Block soll zuerst fertiggestellt werden. Das soll noch in diesem Jahr erfolgen. Dann wird der Verkehr für diesen Abschnitt freigegeben und der westliche Block in Angriff genommen. Mitte 2020 soll das Gebäude mit 520 Stellplätzen fertig sein. 

Ersatz für Fina-Parkhaus am Mandarin Oriental

Es wird auch Ersatz für das Fina-Parkhaus an der Hildegardstraße, das nach Fertigstellung von Tom abgerissen wird. An der Hildegardstraße wird dann das Hotel Mandarin Oriental erweitert.

So soll es mal fertig aussehen: 520 Stellplätze unter der Erde – die Einfahrt erfolgt über den Thomas-Wimmer-Ring. Geplant sind auch Ladestationen für E-Autos und ein Radverleih.

So soll die Tiefgarage am Thomas-Wimmer-Ring aussehen

Die Tiefgarage unter dem Thomas-Wimmer-Ring wird nach einem Entwurf von Steidle-Architekten errichtet und soll Radlstation und E-Carsharing Platz bieten. Für den Lärmschutz werden die Zufahrtsrampen von allen Seiten entsprechend eingekleidet. Ein mit Ornamentik verziertes bronzefarbenes Metall soll der Glaskonstruktion eine einzigartige Optik verleihen. Dieser Effekt wird verstärkt durch Lichtkunst, die zwischen Glas und Ornamentplatten angebracht ist. Das subtile Muster will den Betrachtern in der Dämmerung das Gefühl eines scheinbar schwerelosen Bauwerks vermitteln. Beleuchtet mit moderner und energiesparender LED-Technik soll es an das Fassadenglühen am Angerhof in der Innenstadt erinnern. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Altstadt/Lehel – mein Viertel“.

Sascha Karowski

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