Projekt "autofreie Innenstadt"

Isartor soll grün werden

München - Die Grünen sind im Rathaus in der Opposition gelandet – aber sie lassen mit ihren Ideen nicht locker: „Wir gehen auf dem Weg zur autofreien Innenstadt vorwärts“, erklärt die Fraktion um die beiden Planer-Stadträte Sabine Nallinger und Paul Bickelbacher.

In fünf Anträgen fordern sie: weniger Straße, mehr Platz für Spaziergänger und Radler!

Isartor: Statt sechs soll es noch vier Autospuren geben, die sinnlose Mittelinsel soll weg. Dann könnte auf der Nordseite ein Park entstehen, womöglich mit Biergarten, Spielplatz und Schachfeldern.

Thomas-Wimmer-Ring: Statt einer Fußgängerunterführung durch das neue Parkhaus soll eine Ampel erhalten bleiben, die den Verkehr bremst.

Parkplätze: In Altstadt und südlichem Bahnhofsviertel wollen die Grünen die Hälfte aller parkenden Autos rausschmeißen! Die meisten sollen in den Parkhäusern unterkommen, die oft frei sind. Die Stadt soll einen Tarif entwickeln, damit die Parkplätze draußen teurer werden als die drinnen. Dann könnten sich die Spaziergänger auch in den Nebenstraßen ausbreiten.

Max-Joseph-Platz: Die zweite Münchner Mitte soll nach dem Vorbild der Studenten-Entwürfe der TU verkehrsberuhigt werden (tz berichtete).

Schwanthalerstraße: Hier sollen endlich Radlwege rein. Dazu soll eine Begrünung kommen. In der dauerverstopften, parallelen Landwehrstraße sollen Parkplätze raus, damit Radler Platz haben.

dac

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