Brandmelder schlägt Alarm

Mitten in der Nacht: Rauchschwaden an der U-Bahn Marienplatz - was war da los?

Große Aufregung in der Nacht: Die Feuerwehr musste in der Nacht von Samstag auf Sonntag zum Marienplatz ausrücken. Dort erwarteten die Einsatzkräfte dichte Rauchschwaden am U-Bahn-Aufgang zur Weinstraße.

München - In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 1.50 Uhr hat die Brandmeldeanlage im Sperrengeschoss des Bahnhof Marienplatz ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache, konnten sie bereits dicke Rauchschwaden am Abgang Weinstraße feststellen. 

Ein Teil der Fahrzeuge fuhr die Brandmeldeanlage an, währenddessen der Rest bereits am rauchenden Abgang die Löschmaßnahmen einleitete. Die Ursache für die Auslösung war eine in Brand geratene Großraummülltonne im Sperrengeschoss. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer schnell löschen.

Die interne Rauchabsauganlage arbeitete laut Feuerwehr schnell und zuverlässig, sodass der Bereich schnell entraucht war. Vorsorglich wurde der komplette Untergrundbereich nach Personen abgesucht. Um die Funktionstüchtigkeit der Bahnstrecke zu testen wurde ein Zug durch die Röhren geschickt. Hierbei stellte die MVG keinen Fehler fest. 

Zum angegebenen Zeitpunkt, war der Betrieb der Bahnen bereits eingestellt. Bei diesem Einsatz kamen keine Personen zu Schaden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 1000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Altstadt/Lehel – mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Marcus Schlaf

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Spektakuläre Pläne: Freistaat will offenbar Seilbahnen am Frankfurter Ring
Spektakuläre Pläne: Freistaat will offenbar Seilbahnen am Frankfurter Ring
Schüsse in Fürstenried: 40-Jähriger gerät bei SEK-Einsatz unter falschen Verdacht
Schüsse in Fürstenried: 40-Jähriger gerät bei SEK-Einsatz unter falschen Verdacht

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.