Arkade kann im Sommer geöffnet werden

Legendäres Lokal in München öffnet wieder seine Pforten - diese Änderungen erwarten Gäste jetzt

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Abt Johannes Eckert (r.) segnet das neue Andechser von Wirtin Steffi und Sepp Krätz.

Pünktlich zum Geburtstag von Sepp Krätz hat das Andechser am Dom seine Pforten wieder geöffnet. Nun gibt es mehr Plätze für Gäste und ein besonderes Schmankerl für die warme Jahreszeit.

München - Himmlischer geht’s nimmer: Die Sonnenstrahlen durchfluteten die Räume des neuen Andechsers am Dom. Sepp Krätz feierte am Donnerstag, just am Tag der Eröffnung seines Traditionslokals, seinen 64. Geburtstag. Wie damals, vor 24 Jahren, als der Wirt sein erstes Andechser an der Weinstraße 7, eingeweiht hatte - an seinem 40. Wiegenfest. Abt Johannes Eckert vom Kloster Andechs segnet das Lokal. Und, die Stammgäste sind sich einig: Krätz’ neues Objekt am Frauenplatz 7 ist „größer, heller - und schöner“. Halleluja, ein Bayer im Himmel!

Zur Erinnerung: Im Juli musste das legendäre Lokal am Ostende des Doms schließen. Die Vermögensverwaltung des Milliardärs Baron von Finck baut dort ein neues Gebäude, in das unter anderem eine FC Bayern Erlebniswelt kommt. Krätz fand nur 100 Meter entfernt im ehemaligen Steakhaus Maredo eine neue Bleibe.

Blick in das neue Andechser am Dom: Jetzt haben hier 50 Gäste mehr Platz.

Arkade im Erdgeschoss kann im Sommer geöffnet werden

Vieles wurde vom früheren Andechser übernommen: die Deckengemälde von Reiner Maria Latzke etwa oder das handgeschmiedete Treppengeländer. Vor allem die Arkade im Erdgeschoss, die im Sommer geöffnet werden kann, war Tochter Steffi Krätz wichtig. Die Wirtin des neuen Domizils sagt: „Das war ein beliebter und stadtbekannter Treff für die Münchner nach Feierabend.“

Schmankerl für den Sommer: Die Arkade kann im Sommer geöffnet werden.

Neues kann ja bekanntlich auch Gutes zu Tage bringen. So steht beispielsweise nun viel mehr Raum zur Verfügung: Insgesamt sind es 50 Plätze mehr. Die Karte ist regional und bodenständig geblieben: Bayerische Schmankerl von Würstel (sechs Rostbratwürstel mit Sauerkraut, neun Euro) über kälberne Fleischpflanzerl (mit Speckwirsing oder Kartoffel-Rucolasalat, zwölf Euro) bis hin zu viel Rind aus der familieneigenen Wagyuzucht (ab 15,50 Euro) von Krätz. Die Halbe Helle aus der Klosterbrauerei kostet 3,90 Euro.

Fazit: Es ist ein neues bayerisches Wirtshaus mit dem alten Charme geworden.

Ließen sich die Neueröffnung nicht entgehen: die Ehrengäste Sternekoch Eckart Witzigmann (li.) und Carl Geisel vom Königshof.

Lesen Sie auch: Münchner verraten: In diesen Wirtshäusern essen wir unseren Schweinsbraten am liebsten

Tina Layes

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