Im Februar soll die Baustelle fertig sein

Sendlinger Tor: Chaos bis Februar

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Stau rund um das Sendlinger Tor.

Die Münchner müssen noch länger mit den Beeinträchtigungen durch die Trambahn-Baustelle zwischen Sendlinger Tor und Müllerstraße leben.

München - Die Arbeiten verzögern sich um satte acht Wochen, weil die Planer die Komplexität der Aufgabe unterschätzt haben. Statt wie geplant am 8. Dezember sollen die Arbeiten nun erst am 10. Februar fertig sein.

Wie MVG-Sprecher Matthias Korte berichtet, begann der Abriss der Gleisanlagen planmäßig am 8. Oktober. Parallel arbeiteten Ingenieure noch daran, die technischen und planrechtlichen Nachweise zu erstellen, die für den Neubau erforderlich sind. Eine Fülle von Einzelberechnungen war anzustellen – von der Stärke der unter den Schienen liegenden Betonplatte bis zu Fragen der Entwässerung.

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Komplexe Situation am Verkehrsknotenpunkt

Doch die Situation an diesem Verkehrsknotenpunkt ist komplex, im Untergrund liegen zudem Leitungen und Installationen. Die Folge: Die unabdingbaren Nachweise ließen auf sich warten, die Baustelle lag vorübergehend brach. Nun wird wieder gebaut, doch der Zeitverlust ist nicht mehr aufzuholen. Weil nun auch noch die Weihnachtsfeiertage dazwischen liegen, hat die MVG den 10. Februar als Fertigstellungstermin festgelegt.

Solange werden die Fahrplanänderungen auf den Trambahnlinien 16, 17, 18, 36 und 37 fortdauern. Nur: Statt der 17er Tram übernimmt die Linie 16 den Abschnitt zum Hauptbahnhof. Auch die Autofahrer müssen bis 10. Februar mit eingeschränkten Fahrspuren leben.

Sc

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