Neue Kampagne

So haben Sie die die Frauentürme noch nie gesehen - das hat es mit dem „Müllturm“ auf sich

Ein Turm ganz aus Plastikmüll.
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Ein Turm ganz aus Plastikmüll.

Zerdrückte Becher, Tüten und Verpackungen: Die Münchner produzieren jede Woche so viel Plastikmüll, dass man einen der Frauentürme damit füllen könnte.

München - Darauf will der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) mit einer neuen Plakatkampagne hinweisen. Deshalb fahren ab sofort Müllautos mit dem Bild vom Plastik-Dom durch die Stadt. Die Plakate sind auch in öffentlichen Einrichtungen sowie den Infoscreens an den U-Bahnsteigen zu sehen und zeigen neben der Frauenkirche auch die eingemüllte Bavaria – so viel Abfall produzieren die Münchner stündlich.

Ein Foto aus der Kampagne des AWM.

Und ein Tag Plastikmüll in der Millionenstadt reicht, um das ganze Siegestor zu füllen. Mit der Kampagne möchte Kommunalreferent Axel Markwardt nun mobil machen gegen das Problem. Denn auch wenn die Münchner fleißig Kunststoff sammeln – jeder Einwohner im Schnitt 29,5 Kilo im Jahr –, ist der Müllberg zu groß.

Ein Foto aus der Kampagne der AWM.

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