Mann schleudert Flüssigkeit gegen Behörden-Bau

Ist der Justizpalast knapp einem Brandanschlag entgangen? 

München - Glücklicherweise scheiterte er bei seinem Vorhaben: Wie sich am Donnerstag zeigt, wollte der Mann, der tags zuvor eine Flüssigkeit an die Außenmauer des Justizpalastes in München schleuderte, Feuer legen.

Wie die Polizei berichtet, nahm der etwa 30-jährige Mann am Mittwoch eine Getränkeflasche aus seinem Rucksack und warf diese gegen die Fassade des Gebäudes. Daraufhin zündete er sich eine Zigarette an und warf diese in die verspritzte Flüssigkeit. Bei dieser Flüssigkeit handelte es sich nach bisherigen Erkentnissen um Benzin, so die Polizei.

Da zunächst keine Reaktion erfolgte,zündete er sich eine weitere Zigarette an und warf auch diese wieder in das Benzin. Glücklicherweise konnte er damit wieder keinen Brand auslösen. Der ganze Vorgang konnte über die Videoaufzeichnung durch die Justizbeamten beobachtet werden, berichtet die Polizei. Die Beamten eilten nach draußen und konnten den Mann dazu bringen, von seinem Vorhaben abzulassen. 

In dem Rucksack des Täters fand die Polizei noch Feuerwerkskörper sowie ein Feuerzeug. Bei seiner Durchsuchung konnten keinerlei Ausweisdokumente aufgefunden werden. Bei seiner Vernehmung verweigerte er beharrlich die Aussage zu seiner Person sowie zur Tat. Er wurde der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt, heißt es im Bericht der Polizei.

Rubriklistenbild: © dpa

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