Statt Rückkehr in Unterkünfte

Nach Hungerstreik: Flüchtlinge wollen bleiben

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Die Behörden hatten die Flüchtlinge zur Rückkehr in ihre zugewiesenen Flüchtlingsunterkünfte unter anderem in Berlin und Nordrhein-Westfalen aufgefordert.

München - Nach der Räumung des Flüchtlingscamps in der Münchner Innenstadt haben sich einige der Teilnehmer geweigert, die bayerische Landeshauptstadt zu verlassen.

Die Behörden hatten die Flüchtlinge, die in der vergangenen Woche am Sendlinger Tor im Hungerstreik waren, zur Rückkehr in ihre zugewiesenen Flüchtlingsunterkünfte unter anderem in Berlin und Nordrhein-Westfalen aufgefordert. Da einige dieser Aufforderung nicht nachkamen, wurden sie am Dienstag zur Überprüfung ins Polizeipräsidium gebracht.

Wie die Polizei berichtete, wurden von zwölf Flüchtlingen die Personalien aufgenommen. In vier Fällen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Ausländergesetz, Nötigung oder Beleidigung erstattet. Ein Flüchtling, der Widerstand leistete, sollte am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

dpa

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