Langsam entrüstet sich die Schönheit

Die Theatinerkirche wird ausgepackt

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Münchner Wahrzeichen: Die Fassade der Theatinerkirche ist zu guten Teilen wieder sichtbar.

München - Die Front der Theatinerkirche soll noch im Jahr 2017 in neuem Glanz erstrahlen. Die Restaurationskosten steigen deutlich.

Seit 2014 ist die Münchner Theatinerkirche eingerüstet. Die Fassadenfarbe war abgeblättert, auch Fenster, Portale und historische Gitter mussten in der ersten Bauphase dringend aufgefrischt werden. Am Giebelkreuz und an den Wetterfahnen hatte der Zahn der Zeit zudem deutlich genagt. Nun kündigt das Staatliche Bauamt München I für die Ostfassade ein Ende der äußeren Restaurationsarbeiten an. Die berühmte Front am Odeonsplatz wird bis zum Frühjahr 2017 komplett in neuem Glanz erstrahlen. Schon jetzt wird das Gerüst abgebaut.

Ursprünglich waren 8,4 Millionen Euro als Restaurierungskosten angesetzt, doch nun hat man die Zahl deutlich nach oben korrigieren müssen – auf 10,8 Millionen Euro. „Das lag an unerwarteten, vorher nicht erkennbaren weiteren Sanierungsarbeiten“, sagt Maria Stubenrauch vom Bauamt. Insbesondere die Kuppel sei maroder gewesen als zunächst angenommen. „Sie war undicht, was dazu führte, dass sowohl alle Fenster der Kuppel als auch der Stuck darunter restauriert werden mussten“, sagt Stubenrauch. „Die Feuchtigkeit hatte den Stuck aufgeweicht.“

Auch der stählerne Glockenstuhl des Südturms (im Bild links) war marode. „Als erkannt wurde, dass der Glockenstuhl korrodiert ist, haben wir uns entschlossen, ihn gleich auszutauschen“, sagt Stubenrauch. Nun sei die Stahlkonstruktion einer aus Eichenholz gewichen. „Das klingt auch wesentlich besser, weil die Holzkonstruktion im Gegensatz zur Stahlkonstruktion mitschwingt“, erklärt Stubenrauch. Ein weiterer unerwarteter Restaurationsposten seien die Außenfenster gewesen. Auch ihr Zustand wurde zu Beginn der Arbeiten offenbar unterschätzt.

Die erste Bauphase ist zu 50 Prozent abgeschlossen. Es fehlt noch eine Brandmeldeanlage im Dachgeschoss und ein barrierefreier Zugang am Haupteingang. Bauphase zwei startete bereits. Sie umfasst die Instandsetzung der restlichen Fassaden (Nord, Süd und West) sowie die Instandsetzung der Dachhaut. Witterungsbedingt musste man die Arbeiten bis zum Frühjahr 2017 unterbrechen – komplett fertig sein soll die Kirche im Jahr 2019. 

Eiszauber & Föhnsonne: Die schönsten Bilder vom Winter in München

Wunderschöne Winterkulisse am Eisbach, hier im Januar 2017.  © 
Wunderschöne Winterkulisse im Hofgarten, hier im Januar 2017.  © 
Wunderschöne Winterkulisse im Englischen Garten, hier im Januar 2017.  © Oliver Bodmer
Möwen bei Sonnenuntergang
Winterlicher Sonnenuntergang an der Isar. © Götzfried Markus
Langlauf mitten in der Stadt? Wenn der Schnee reicht, wie hier im Januar 2017, ist das durchaus möglich.  © Goetzfried
Schnee über München. Im Januar 2017 war es knackig kalt.  © Ralf Kruse
Schnee über München. Im Januar 2017 war es knackig kalt.  © Ralf Kruse
Nächtliche Winterstimmung, hier im Januar 2017 an der Wittelbacher Brücke.  © Marcus Schlaf
Für Radler eher schwierig - Schnee in München im Januar 2017.  © 
Wetter im Winter
Milde Wintersonne am Seehaus, hier an Weihnachten 2015.  © Bodmer Oliver
Wetter im Winter
Milde Wintersonne am Seehaus, hier an Weihnachten 2015.  © Bodmer Oliver
Frost in München
Eiskristalle haben sich am 13. Dezember 2016 im Englischen Garten auf Grashalmen und Blättern gebildet. Im Hintergrund ist der Monopteros zu sehen. © dpa
Winterly morning impressions from Munich
Wintermorgen in München. Es ist der 31. Dezember 2016. Dort hinten sind die Türme der Frauenkirche zu erkennen.  © dpa
Winterly morning impressions from Munich
Das Olympiastadion am Morgen des 31. Dezember 2016.  © dpa
Die Unerschrockenen: Trotz Schnee und Eis - einem echten Eisbachsurfer ist es nie zu kalt. © Marcus Schlaf
Auch das ist München: Sobald die Sonne rauskommt, versammeln sich die Münchner im Tambosi - auch wenn es wie auf diesem Bild von 2012 mitten im Dezember ist. © Marcus Schlaf
Mit etwas Schnee und im Nachtlicht sieht die Feldherrenhalle gleich noch monumentaler aus. © Marcus Schlaf
Die Stühle wegräumen lohnt nicht, der nächste Föhn kommt bestimmt: Beim Bratwurst Glöckl am Dom sind die Plätze dann sofort wieder belegt.  © Marcus Schlaf
Tauwetter: Föhn-bedingte Pfützen-Spiegelung am Max-Joseph-Platz. © Marcus Schlaf
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Im Jahr 2012 gab es noch im Februar reichlich Schnee, wie dieses Bild beweist. © Marcus Schlaf
Blaue Stunde: Das Stadtmuseum im Schnee. © Marcus Schlaf
Selbst die Gleise Richtung Hauptbahnhof sehen mit etwas Weiß schöner aus. © Marcus Schlaf
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Bei Schnee wird's oft auch beschaulich, wie hier in Giesing. © Marcus Schlaf
Kaum zu glauben, aber dieses Sonnen-Foto vom Marienhof wurde im Januar 2014 geschossen. © Marcus Schlaf
Ein Jahr vorher - im Januar 2013 - sah es in der Innenstadt so aus. © Marcus Schlaf
 ...oder auch so. © Marcus Schlaf
München-Klassiker: Rodeln am Olympiaberg. © Marcus Schlaf
...oder joggen im Olympiapark. © Marcus Schlaf
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Die Schwäne am Nymphenburger Schloss werden auch im Winter gut versorgt. © Klaus Haag
Der Name ist Programm: Auch im Winter wird im Eisbach gesurft. © Klaus Haag
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Wieder eine Impression aus dem "Winter" 2014: Sonniger Februar am Königsplatz. © Klaus Haag
Zwei Jahre zuvor war es auch schon so warm: Sonnen im Hofgarten im Februar 2012. © Klaus Haag
Sonne am Königsplatz: Februar 2014. © Klaus Haag
...oder joggen am Schloss Blutenburg im Januar 2012. © Klaus Haag
Dieser kleine Münchner hat Spaß im Englischen Garten. © Klaus Haag
Im Oktober 2012 hatte es dagegen schon einen Wintereinbruch gegeben. © Klaus Haag
Auch am Chinesischen Turm lag reichlich Schnee, ...  © Klaus Haag
...und bei der Pagode im Westpark. © Klaus Haag
Im Januar 2013 hatte es diese Postbotin schwer. © Klaus Haag

Hüseyin Ince

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