Notfallmaßnahme

Nach tragischen Unfällen: FDP will Gitter an Isar und Eisbach

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An der Marienklausenbrücke starb vor einer Woche ein 24-Jähriger, ein weiterer Mann wurde gerettet

Nach einigen tragischen Todesfällen an der Isar und dem Eisbach will die Stadtrats-FDP nun neue Maßnahmen prüfen lassen, mit denen weitere Todesfälle verhindert werden sollen. 

Wegen der tragischen Unfälle an Isar und Eisbach will die FDP im Münchner Stadtrat nun handeln. In einem Antrag fordern die Liberalen die Stadtverwaltung auf, in Kooperation mit den zuständigen Stellen so genannte Notfallpräventionsmaßnahmen für Gefahrenstellen zu prüfen. Diese sollen greifen, wenn die Allgemeinverfügung der Stadt aufgehoben wird. Geprüft werden soll, ob Absperrgitter an den Gefahrenstellen oder in regelmäßigen Abständen Rettungsschwimmhilfen Sinn ergeben. Auch sei über den Einsatz weiterer freiwilliger Rettungsschwimmer nachzudenken. Thomas Ranft (FDP): „Die Stadtbäche und die Isar sollen frei zugänglich bleiben. Die Isar und der Eisbach tragen bedeutend zur Münchner Lebensqualität bei, die nicht eingeschränkt werden darf.“ Gerade der Eisbach sei ein beliebter Erholungsort und eine Attraktion für Touristen.

Allerdings seien dort von der Schlösser- und Seenverwaltung bereits Schilder mit Badeverbot und Warnhinweisen auf Lebensgefahr aufgestellt worden. „Sanktionen und Geldstrafen zeigen sich wirkungslos. Gegen Unvernunft ist keine Schutzmöglichkeit gegeben.“

Wie berichtet war aufgrund des Unwetters am Freitag der Sylvensteinspeichersee in die Isar abgelassen worden. Daher herrschte eine Strömung, bei der es für Badende und Gelegenheitsbootfahrer lebensgefährlich wurde. Nach einigen tödlichen Unfällen in diesem Jahr hatte die Verwaltung eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Baden und Befahren verbietet.

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