Verwaltung stellt am Donnerstag drei Varianten vor

Neue Plätze für Taxis und Busse: So will die Stadt das Tal kurzfristig umgestalten

Autofreies Tal - So könnte es aussehen.
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Mehr Grün, weniger Autos: So stellen sich die Grünen das neue Tal vor. Die Verwaltung wird am Donnerstag drei Varianten präsentieren, bei denen jeweils die Parkflächen zwischenzeitlich neu genutzt werden.

Autos sollen weitgehend raus aus der Altstadt. Zu diesem Ziel hat sich die grün-rote Rathausmehrheit bekannt. Der Stadtrat hatte überdies beschlossen, dass die Parkplätze im Tal bis zu einer dauerhaften Umgestaltung neu genutzt werden sollen.

München - Ziel ist es, mehr Grünflächen und mehr Platz für Fußgänger zu schaffen. Das Mobilitätsreferat hat dazu drei Varianten erarbeitet, die am Donnerstag Bürgern, Verbänden und anliegende Gastwirten sowie Gewerbetreibenden vorgestellt werden sollen.

München - Pläne für das Tal

In der ersten Variante werden möglichst große zusammenhängende Flächen zugunsten der Aufenthaltsqualität umgestaltet. Lieferzonen werden gebündelt, auch wenn sie dann gegebenenfalls nicht optimal für jedes Geschäft liegen. Die bestehenden Taxistandplätze und die Haltestelle für den Sightseeingbus sollen nicht verlegt werden. Der Taxistandplatz wird aber etwas verringert, um eventuell Behindertenparkplätze, Flächen für Elektro-Roller, Fahrradabstellanlagen und eventuell MVG-Rad-Flächen dort zu bündeln. Zusätzlich soll ein zweiter Stellplatz am Beginn des Tals geschaffen werden.

Variante zwei sieht vor, die Lieferzonen möglichst gleichmäßig über das Tal zu verteilen und damit nach Möglichkeit den Geschäften zuzuordnen. Dadurch sind die Flächen für Lieferzonen aber auch die Flächen zur Umgestaltung kleiner und verteilter. Auf den neuen Freiflächen könnten aber Freischankflächen entstehen. Durch die Verlagerung der Freischankflächen wiederum wäre mehr Platz auf dem Gehweg. Die bestehenden Taxistandplätze und die Haltestelle für den Sightseeingbus sollen nicht verlegt werden. Der Taxistandplatz wird aber wie in Variante 1 etwas verringert, um eine Mobilitätsstation“ zu schaffen.

Im Vorgriff auf eine mögliche Fußgängerzone im Tal sollen in Variante drei möglichst viele Funktionen aus dem inneren Tal Richtung Isartor verlegt werden. Dort verbleiben die Bushaltestelle der MVG und zwei Lieferzonen sowie Behindertenstellplätze. Die bestehenden Taxistandplätze und die Haltestelle für den Sightseeingbus sollen in die Mitte des Tals verlegt werden. Um die Taxistandplätze unterzubringen, werden diese auf beide Seiten des Tals verteilt. An Stelle des bisherigen Taxistandplatzes sollen Behindertenparkplätze, Flächen für E-Roller, Radabstellanlagen und eventuell eine Aufstellfläche für MVG-Räder gebündelt werden.

Die Zugangsdaten für die Online-Präsentation gibt es im Internet unter muenchenunterwegs.de.

München Vision einer „autofreien Altstadt“

Neue Pläne für die Münchner Innenstadt: Das Planungsreferat will die Fußgängerzone erweitern. Potenzial sieht die Stadt etwa im Tal, der Hackenstraße, am Färbergraben, im Rosental und der Westenriederstraße.

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