Ungewöhnliche Folgen

Pferdemetzger hat nun mehr Stammkunden

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Pferdemetzger Kaspar Wörle.

München - Der große Lebensmittelskandal 2013 in Deutschland hatte für Münchens einzigen Pferdemetzger Kaspar Wörle einen ungewöhnlichen Effekt: Er hat nun mehr Stammkunden.

Pferdefleisch-Skandal in Deutschland! Im Februar kommt heraus, dass vermeintliche Produkte mit Rindfleisch nicht deklariertes Pferdefleisch aus dem Ausland enthalten. Eine turbulente Zeit für Münchens einzigen Pferdemetzger Kaspar Wörle (52) vom Viktualienmarkt. Er fürchtet, dass nun auch sein hochwertiges Fleisch in Verruf gerät. Aber es kommt ganz anders …

Wörle geht sofort in die Offensive. Jeden, der skeptisch in den Laden schaut, klärt er auf: „Unsere Pferde sind keine Masttiere, sie sterben also nicht für den Konsum. Außerdem enthält das Fleisch aus Deutschland kein Antibiotikum, ist fettarm und vitaminreich.“ Und so kommt die überraschende Wende: „Ich konnte viele neugierige Neukunden überzeugen“, berichtet Wörle. „Jetzt habe ich etwa fünf Prozent mehr Stammkunden.“

nba

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