Sanierung zu teuer

Pilotystraße: Gorillas kritisieren Stadt

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Das Haus in der Pilotystraße sorgt für Wirbel.

Nicht nur die Rathaus-Opposition läuft gegen die Pläne der Stadt STurm, das leer stehende Haus in der Pilotystraße teuer zu sanieren. Auch die Hausbesetzer "Goldgrund-Gorillas" üben Kritik.

Die Stadt will das fast komplett leer stehende Stiftungswohnhaus an der Pilotystraße 8 für knapp 2,8 Millionen Euro sanieren (tz berichtete). Das bringt nicht nur die Rathaus-Opposition aus CSU und FDP auf die Palme, sondern auch die Goldgrund-Gorillas, die mit ihrer kabarettistischen Hausbesetzung im vorigen Herbst die Stadt erst in Bewegung gebracht haben.

Das Haus gehört zu einer Stiftung, die vom Sozialreferat verwaltet wird und Gewinne ausschütten muss. Grisi Ganzer von Goldgrund hat das Konzept der Stadt durchgerechnet. Ihr Resultät: Die geplante Luxus-Sanierung brächte erst nach 16 Jahren Gewinn – „und das auch nur bei einer Quadratmetermiete von 18 Euro.“

Die Goldgründler favorisieren die „Billigvariante mit Altbau-Charme“ ohne Balkone und Aufzug. Kosten: 859 000 Euro. „Die wäre bei elf Euro Miete schon nach sieben Jahren bezahlt“, so Ganzer. „Der Stiftungszweck würde schneller erfüllt und bezahlbarer Wohnraum geschaffen.“

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