Unglaublicher Vorfall am Sendlinger Tor

Pornos im Apotheken-Schaufenster: Das sagt die Besitzerin

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Hier gehts zur Sache.

München - War das Absicht? Polizeibeamte entdeckten am Mittwochabend, dass im Schaufenster einer Apotheke am Sendlinger Tor auf mehreren Monitoren Pornos liefen. Wie sagt die Besitzerin dazu?

So viele Augenpaare waren noch nie auf das Schaufenster dieser Apotheke am Sendlinger-Tor-Platz gerichtet. Eigentlich flimmern hier Werbestreifen für Fußcreme, Kopfschmerztabletten und Co. über die Monitore. Nicht so am späten Mittwochabend. Dort herrschte plötzlich Porno-Alarm!

„Drei Stunden war der Film zu sehen“, berichtet Polizeisprecher Wolfgang Behr. In der Zwischenzeit hatte sich vor dem Schaufenster der Apotheke eine Menschentraube gebildet. Schaulustige zückten ihre Smartphones, um den skurrilen Moment festzuhalten. Platz für Publikum war übrigens genug. Denn auf insgesamt drei Bildschirmen war der Pornofilm zu sehen. Behr: „Gott sei Dank waren keine Kinder mehr unterwegs.“ Die Polizei wusste zunächst nicht, wie es zu der Porno-Panne kommen konnte. Die Beamten haben wegen des Tatbestandes der Verbreitung pornografischer Schriften vorläufig die Ermittlungen aufgenommen. 

Am Nachmittag erzählte die Inhaberin: „Das war nicht unsere Schuld. Wir wurden gehackt!“ Die Sexszenen sind für die Apotheken-Chefin das kleinere Übel. Denn: „Bei uns wurde das Internet lahmgelegt. Es geht drunter und drüber.“ Die Hacker sind nicht nur für die Pornofilme verantwortlich, sie haben auch das Bestellungssystem zum Erliegen gebracht.

Die Chefin: „Die Zentrale kann sich in 25 Jahren nicht an so einen Fall erinnern.“ 

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