Drei Männer beteiligt

Prügel-Opfer rutscht am Stachus unter Lkw: Täter ermittelt

Drei Männer gerieten in der Münchner Altstadt immer wieder aneinander - an verschiedenen Orten. Für einen endete der Streit schwer verletzt unter einem Lastwagen. Die Polizei hat die Täter ermittelt.

München - Drei Männer gerieten in einer Nacht an mehreren Orten gleich mehrmals aneinander, für einen von ihnen, einen 23-jährigen Studenten, ging die Sache nicht so gut aus.

Der Vorfall hat sich bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag (18. März) ereignet, die Polizei berichtet allerdings erst in ihrem aktuellen Pressebericht darüber. Demnach kam es zunächst in der Münchner Discothek „Ruby“ zu einer Auseinandersetzung zwischen drei in München lebenden Männern (20, 23 und 24 Jahre alt). Da es bereits hier rabiat zuging, wurden sie des Lokals verwiesen.

Stunden später trafen sie sich allerdings beim nahe gelegenen McDonald‘s am Stachus wieder und gerieten erneut aneinander. Wiederum wurden sie vom Personal an die frische Luft gesetzt - was sie nicht von ihrem Streit abbrachte. Offenbar schlug einer der Männer den 23-Jährigen von hinten und es kam zu einem Handgemenge. 

Der 23-Jährige rutschte dabei mit seinem rechten Bein unter den Reifen eines langsam vorbeifahrenden Lastwagens. Dies führte zu einem offenen Schien- und Wadenbeinbruch.  Der Schwerverletzte musste vom Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Seitdem befindet er sich dort in stationärer Behandlung. 

Lkw-Fahrer fährt nach Unfall weiter und lässt Verletzten zurück

Der Lastwagen hingegen fuhr weiter, der Fahrer kümmerte sich nicht um den Verletzten. Die Polizei hat den Mann zwischenzeitlich ermitteln können. Er gab an, dass er von der Schlägerei und dem Überrollen nichts mitbekommen habe, berichtet die Polizei. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Unfallflucht gestellt.

Die beiden 20- und 24-jährigen Männer konnten nach dem Vorfall zunächst unerkannt flüchten. 

Durch gesicherte Videoaufnahmen konnten sie bei einer Verkehrskontrolle am 222. März von Polizeibeamten wiedererkannt und vorläufig festgenommen werden. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © imago/Michael Trammer

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