Schöner bauen in München

Neue Pläne am Ruffinihaus: Das passiert nun mit dem Zaun

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Der Zaun um das Ruffinihaus soll mit historischen Fotos und Erläuterungen zum Haus verschönert werden.

Der Bauzaun am Ruffinihaus sorgte für ordentlich Diskussionen. Nun gibt es neue Pläne, wie die Baustelle verschönert werden könnte. 

München - Der Bauzaun rund um das Ruffinihaus soll aufgehübscht werden. Unter anderem werden Hinweise aufgebracht, wo sich die Geschäfte befinden, die im Zuge der Sanierung das Haus verlassen mussten. Das hatten sich auch einige der Händler gewünscht. Ferner plant die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv historische Fotografien und Erläuterungen zum Ruffiniblock und seinem städtischen Umfeld zu präsentieren. Das geht aus einer Antwort auf einen Antrag der CSU hervor. Die hatte sich im Februar beklagt, dass der Bauzaun die Altstadt verschandle. Stadtrat Richard Quaas: „Dieses Bretter-Bauwerk hat den Charme einer Kohlenhandlung aus der Frühzeit des vorigen Jahrhunderts.“

Die drei Häuser am Rindermarkt 10 werden in den kommenden Jahren für rund 35 Millionen Euro saniert. Die Ladenbetreiber sind ausquartiert, einige sind an den Sankt-Jakobs-Platz umgezogen. Der Zaun bleibt zu zwei Dritteln, bis im August 2019 die ersten Läden wieder einziehen können, der Rest kommt Ende 2020 weg.

Das Konzept zur Verschönerung des Zauns wird nun grafisch umgesetzt. Das Gerüst soll zudem mit weißem Stoff verhangen werden. Geplant ist ferner, einige Flächen für Street-Art-Projekte zur Verfügung zu stellen. Das hatte die SPD gefordert. Das Ruffinihaus war bereits von Oktober bis Januar von jungen Kreativen genutzt worden. „Das ist super angekommen“, sagte SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor.

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