Samstag erstmals geöffnet

Schmuckhof hinter der alten Akademie: Die neue Festwiese

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Hinter der Alten Akademie liegt der Schmuckhof, der zum ersten Mal für Besucher geöffnet wurde.

Für die Münchner gibt es seit Samstag ein neues Schmuckstück in der Stadt. Der Schmuckhof öffnete erstmals - und kam prima an.

München - Die Alte Akademie in der Fußgängerzone mit ihrer prächtigen Renaissance-Fassade aus dem 16. Jahrhundert kennt jeder Münchner. Den Schmuckhof des ehemaligen Jesuitenkollegs hingegen hat kaum einer je gesehen. Am Samstag wurde er zum ersten Mal für Besucher geöffnet – für ein Picknick!

Doch wer Säulen und Springbrunnen erwartet hatte, wurde überrascht: Im Schmuckhof herrscht 50er-Jahre-Charme. Vier Gebäudeblöcke mit hellblau-gelb-verblasster Fassade umrahmen den Hof. Für das Picknick hatte der Gastgeber, die österreichische Unternehmensgruppe Signa, alles schmücken lassen: mit Rollrasen, Blümchen, Sonnenschirmen und Liegestühlen. Signa hat die Alte Akademie für mehrere Jahrzehnte vom Freistaat gepachtet – und will das Gebäude „denkmalschutzgerecht entwickeln“, sagt Sprecher Robert Leingruber. Wie berichtet, hatte die Tochter des ursprünglichen Architekten jedoch gegen die Pläne Einspruch eingelegt.

Bei den Picknick-Gästen am Samstag aber herrschte beste Stimmung – für alle, die sich angemeldet hatten, gab es prall gefüllte Picknickkörbe. Die tz schaute sich um:

Eine andere Atmosphäre 

Ein geschlossener, ruhiger Innenhof mitten in der Stadt - das ist eine ganz andere Atmosphäre als in der Neuhauser Straße draußen. Wenn hier alles unter Denkmalschutz steht, könnte es schwierig werden, etwas zu ändern. Gas-tronomie wäre toll hier, da gibt es in der Innenstadt bisher fast nur Angebote für Touristen. Corinna Wiest (27), Architektin, & Juliane Böhm (27), Psychologin, München 

Das ist sehr gelungen

Die Gebäude um den Hof herum erinnern optisch an die Ostblockstaaten. Hier sollte man dringend etwas machen! Schade ist auch, dass die Gebäude leer stehen, gerade in München, wo so eine große Wohnungsnot herrscht. Aber das Picknick heute finde ich sehr gelungen. So sieht alles sehr stylish aus. Die Stimmung ist toll, das hat etwas Familiäres. Karl Riederer (41), Vertriebler aus Baldham, mit Tochter Emilia (fast 5)

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